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haben. Wenn Sie nun morgen nicht zu seiner Wer«he kommen, so wird er gewiß glauben, daß ich eS ge-wesen, die Sie davon abgebracht habe; nichts wirdihm den Verdacht benehmen können, und er wird esmir nie verzeihen; er wird gegen mich tausend Klät-schereien bei Ihnen anzetteln und wird uns bald genugentzweien. Dieß will ich nun nicht, und deßwegenwill ich, daß Sie zu seiner Weihe gehen, obgleich derHerzog von St. Simon Recht hat *)". Es erfolgtennoch einige schwache Widersprüchechnd sodan» der Ent«schluß und das Versprechen, zur Weihe gehen zu wol-len, welches sehr treu gehalten wurde.
In der folgenden Nacht schlief die Pakabere in ih-rer Wohnung bei einem ihrer Nebenliebhaber, unddiesem erzählte sie die Geschichte. , So spaßhaft fandsie dieselbe. Dieser erzählte sie Biron, und Bironmir noch denselben Abend. Ich beklagte Mit ihm dieSklaverei des Regenten, mit dem ich nach dieser Wei-he nie wieder gesprochen habe, noch auch er mit mir.Doch war er nachher gegen mich immer sehr beschämtund verlegen. Ich habe nicht erfahren, ob er seineSchwachheit so weit trieb, daß er dem Abbs DüboiSerzählte, wie ich ihn abzuhalten gesucht, oder ob es dieParabere diesem gesagt hat, um sich bei ihm ein Ver-dienst daraus zu machen und mit sihrem Credit zu prah-len, daß sie den Herzog von Orleans auf andere Ge-danken gebracht habe. Däbois war vollkommen da-von unterrichtet und hat mir es nie verziehen. Ichhabe nachher von Belle-isle erfahren, daß er zuihm und zu le Blanc gesagt hatte, von allem, wasich je gegen ihn gethan, selbst die gefährlichsten Strei-che
' *) Der Herzog von St. Simon sagt nicht, daß Frau von
Parabere so gesprochen habe, auf Bitten des Abbs.
Anm. des Herrn vonManrepa s.