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Neugierde einer einmal beigewohnt hätten, könnte mannicht rechnen. Ich setzte hinzu, da die Meinung ver.breitet sey, die auch sein Leben und seine Reden bestän»dig veranlagten, daß Er ganz und gar keine Religionhabe, so würde man wahrscheinlich glauben und aus-breiten, daß er dieser Weihe nur beiwohne, um Got.tes und seiner Lehre zu spotten; die Folgen davonkönnten schrecklich seyn und seyen wenigstens immer sehrzu fürchten. Man würde mit Recht hinzusetzen, daßer sich vom Stolz des Abbe Dübois mißbrauchen las.se; dieser so öffentlich gegebene Beweis seiner Abhan»gigkeit durch eine Handlung, die so auffallend neuund unnöthigsey, würde Ihm einen Haß, eine Ver.achkung, eine Schande zuziehen, deren Folgen sehr be-denklich werden möchten. All dieses müsse ich Ihm alstreuer Diener ohne allen Eigennutz sagen. Seine Ab.Wesenheit oder seine Gegenwart bei dieser Weihe wür.de nichts an dem Glücke des Abbe DüboiS ändern;dieser würde darum nichtmrehr und nicht weniger Erz.bischoff von Cambray seyn, auch der Glanz der Feier,lichkeit würde um nichts dadurch verdunkelt werden;es sey in der That für einen Dübois genug geschehen,ohne daß Er sich vor den Augen von ganz Frankreich,und von ganz Europa durch einen so unerhörtenschimpflichen Schritt, der nur verrathcn könnte, welcheGewalt Dübois über ihn habe, entehre. Ich beschworihn zuletzt, daß er > nicht hingehen möchte, und sagtenoch: Er wisse wohl, auf welchen Fuß ich mit demAbbe Dübois gegenwärtig stehe, Laß ich der einzigeMann von Bedeutung sey, den er nicht eingeladen ha»be; demungeachtet, wenn er mir versprechen und seinWort darauf geben wolle, nicht zu dieser Weihe zugehen, wollte ich ihm mein Work geben, daß ich hin-gehen und der Weihe beiwohnen wolle; so großen Ab-scheu ich auch davor hatte, und wie sehr mich das, was