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Die Weihe sollte prächtig werden und der Her-zog von Orleans derselben beiwohnen. Hatte die Er-nennung und Ordination des Abbe Dubois Aufsehn,Aergerniß, und Abscheu erregt, so erhöhten dieses al»l^S die prächtigen Vorbereitungen, und der allgemeineUnwille brach gegen den Herzog von Orleans los.Ich ging daher den Tag vor der Weihe zu ihm. .
Ich sagte ihm, was mich zu ihm führe; daß ich«ie mit ihm über die Ernennung deS Abbe DüboiS ge-sprachen, weil er wohl wisse, daß ich nie über gesche-hene Dinge spräche; ich würde auch jetzt nicht mit ihmdarüber reden, wenn ich nicht gehört hätte, daß er denfolgenden Morgen zu dessen Weihe gehn wolle; ichwollte nichts über die Art sagen, wie sie gefeiert wer-de» sollte, so daß sie nicht prächtiger seyn könnte,wenn es noch gewöhnlich wäre, Prinzen von Geblützu Bischöffen zu machen, oder wenn sein zweiter Sohngeweiht werden sollte. Allein diese Sache betrachteich als geschehen. Meine Ergebenheit gegen ihn er-laube mir hingegen nicht, Ihm zu verbergen, welcheentsetzliche Sensation eine so skandalöse Ernennung,eine so lästerliche Ordination, und so unerhörte Vor-bereitungen zu der Weihe eines Menschen von der Art,dem Stande und den Sitten des Abb« DüboiS allge-mein erregten; nicht um Ihm wegen einer Sache Bor-würfe zu machen, die nicht mehr abzuändern sey, son-dern damit er wüßte, aus welchen Grad der allgemei-ne Unwille gegen Ihn gestiegen sey, und damit Erda»aus abnehmen möchte, daß Er alles im höchsten Gradverderben würde, wenn Er dieser Weihe selbst beiwoh-nen wollte. Ich beschwor Ihn, zu bedenken, wie sehrdieß ausfallen würde, da die königlichen Prinzen nicht nur,sondern auch die Prinzen von Geblüt nie einer Weihebeizuwohnen die Gewohnheit gehabt hatten: denn daßdie Könige und königlichen Personen zuweilen aus
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