toise, wo ihm-der Bischofs von Nantes und erste Al-nrosenirer des Herzogs von Orleans, Bresson, ineiner stillen Messe, die erextrg tempors hielt, das Sub-diakonat, das Diakonat und das PreSbyterat auf ein-mal ertheilte. Dafür erhielt dieser nach Desons's Tode,der ihn nicht lange warten ließ, dessen Aemter, näm-lich das Erzbiskhum Rouen und die Oeconvmate zurBelohnung. Man war sehr auf die beiden Prälatenaufgebracht. Der Erzbischofs, der in großer Achtungstand, hatte dabei zu verlieren; der andere konnte nur.gewinnen.
An demselben Tage, wo der Abbe Dübois die or-älnes alle zusammen auf einmal erhielt, wurde nach-mittags im alten Louvre Conseil de Regcnee gehalten,weil die damals herrschenden Masern, die auch im Pa-lais Royal waren, hinderten, daß es nicht wie gewöhn-lich in den Tuilerien gehalten werden konnte. Manerstaunte, daß Abbe Dübois im Conseil de Regencefehlte, wo er, was er wollte, von auswärtigen Ange-legenheiten zu referiren pflegte. Noch mehr erstaunteman aber, als man. ihn ankommcn sah. Er hattekeine Zeit mit Dankgebeten verloren, für das, waser empfangen hatte. Ein neues Aergerniß, wodurchdas erste nur noch mehr erhöht wurde. Er kam, nachdem scherzhaften Ausdruck deS Herzogs Mazarin,wie zu seiner ersten Communion.
Alle waren schon im Kabinet des Conseils versam-melt, auch der Herzog von Orleans; alle standenzerstreut umher, ich stand in einem Winkel am unternEnde und plauderte mit dem Prinzen von Conti, mitdem Marschall von Tallard und einem andern, dermir entfallen ist, als ich den Abbe Dübois eintretensah, im kurzen Kleide und in seinem gewöhnlichen Auf-zuge. Wir erwarteten ihn nicht an diesem Tage undriefen daher einander zn. Er sah sich deswegen um,
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