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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
10
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Stuart.

Er hatte der Gräfin von Albertroff die Vollmacht gege-ben, bei seinem Banquicr so viel Geld aufjunebmen, als ni«thig scyn würde, um ihrer Tochter die vortrefflichste Erziehungzu geben, und ihr die geschicktesten Lehrer zu halten. Da inder Folge die Pension, welche sie vom Könige erhielt, auf10,000 LiverS gesetzt wurde, so war es darum, weil die Grärsin angegeben hatte, daß diese Summe sür die erste ZugendIhrer Tochter, für alle zu ihrer Erziehung und zu ihrem Un-terhalt nölhigcn Ausgaben hinreichend ftyn würde.

Da sie von den Nachsuchungen, welche der Prinz nochimmer fort anstellen ließ, nichts mehr zu fürchten hatte, soLat sie den Erzbischoff, daß er für sie einen Aufenthalt in ei-nem Kloster zu Paris besorgen möchte, wo sie besser im Stan-de wäre, die besten Lehrer zu wählen. Der Erzbischoff brachtesie ins Kloster äs la Visitation, in der Straße sinund nachher in das Kloster 8sint Sacrement. Bei dieserGelegenheit ließ der König von England, als er die Sorgfaltund Aufmerksamkeit dieses Prälaten erfuhr, ein Danksagungs-schreiben für die Sorge, die er den beiden Personen schenkte,die er ihm empfohlen hatte, an ihn ergehen. Milord Al<fort schrieb auch im Namen des Königs an die Marquisevon Albert, und dankte ihr für die Sorgfalt und Gefäl-ligkeit, die sie gegen Mutter und Tochter habe.

Die Gräfin von Albertroff und ihre Tochter haben vondieser Zeit an bis zu dem Tode des Königs die unausgesetztenBeweise seiner Güte, Zuneigung und Großmuth erhalten.Zm Zahr 1764 erfuhr sie, daß er seine Sorgfalt nicht bloßauf die Gegenwart beschränke, sondern auch für die Zukunftsorgen wolle; daß er Maaßregcln getroffen habe, um derMutter und Tochter eine von den Prinzen, seinen Kindern,und vom Wechsel des Glücks unabhängige, anständige undangenehme Existenz zuzusichern. Milord Alfort, ehemaligerMinister des Königs, hatte dieß nach seiner Rückkunft vonRom dem Jesuiten, Pater Cr 0 usckhan, erklärt. Er wie-derholte cs gegen den Banquier des Königs, Herrn WaterS,und trug ihm auf, der Gräfin zu sagen, daß er nicht die Ehrehaben könne, fle zu sehen, aber daß er sie seiner vollkommen«fien Ergebenheit versichere. Sie möchte sich keine Unruhe we-gen der Zukunft machen. Der König habe dafür gesorgt, daßsie unabhängig ein angenehmes und anständiges Lebe» führenkönnten.

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