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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
9
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Stuart.

suchungen anstellen, unk bei den Ministern es anbringen soll»ten, wie Er seine Tochter zurückfodere, und sein Vaterrechtgeltend mache.

Liner der Correspondenten ging wirklich zum MarschallBellei Sie, der damals Minister war, und eröfneke ihmdie Befehle, die er vom Prinzen empfangen hakte; aber dieGräfin von Albcrtroff, die von den Nachsuchungen, welcheder Prinz anstellen ließ, unterrichtet war, änderte ihre Woh«nung und brauchte die Verficht, den Erzbischofs (Deaumont)von Paris zu benachrichtigen, daß ihre Flucht und die Ent»führung ihrer Tochter nur zu Folge der Befehle des Königsvon England geschehen sey. Sie bat ihn um Erlaubniß, inein Kloster gehen zu dürfen, wo sie so lange unbekannt bleibenkönnte, bis der König von England in ihrer Sache nach Krankereich schreiben könnte.

Der Erzbischofs glaubte, dem Könige diesen Vorfall mel«den zu müssen. Er erhielt zu Choissi bei Sr Majestät Audienz,unterrichtete den König von den angegebenen Umständen, undbat ihn für Mutter und Tochter um seinen Schutz. Se Maejestai hatte die Güte, dieß zu versprechen, doch mit dem Derdeuten, daß sie das strengste Inkognito beobachten müßten,weil, wenn der Prinz den Ort ihres Aufenthaltes entdeckteund sie zurücksoderte, man nicht umhin könnte, fie anszuliefern.

Als der König von England die Flucht der Gräfin vonAlbertroff erfuhr, schrieb er eigenhändig an den ErzbischvffvonParis, und bat ihn um seine Dienste für Mutter und Tvchrter. Eben derselbe Courier brachte einen Brief an den Herezog von Choise»l, worin er sie beide dem Schube des Fran»zdsischrn Hofs übergab. Die Aufmerksamkeit Sr Majestätging noch weiter: er schrieb an den Prinzen, seinen Sohn,suchte ihn zu trösten und ihm seine Unruhe zu benehmen. Ecschrieb ihm, daß er seinen Schutz einer Person nicht habe veresagen können, deren ganze Familie sich für ihn aufgeopfert,und die den bravsten Mann von seinen Unterthanen zum Varter habe. Der Prinz sollte sich keine Unruhe über das Schickesal der beiden Personen machen, deren Entfernung ihn so sehrschmerzte; Er nehme es auf sich, selbst für sie zu sorgen, unddarüber zu wachen, daß das junge Fräulein eine schicklicheund würdige Erziehung erhalte. Zn brr Thal hielt der«nig sein Versprechen, und sorgte fürstlich für alle ihre Be«dürsnisse.

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