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Stuart.
Der Prinz ließ seine Tochter in seinem Haufe erzieh»,und hatte für sie immer die größte väterliche Zärtlichkeit. SeineAufmerksamkeit und seine Sorge war säst übertrieben; sie, wieihre Mutier, begleitete ihn auf allen seinen Reisen, und inalle die verschiedenen Städte, wo er sich aufhiclt, nach Paris,Basel, Lüttich, Bouillon. An allen diesen Orten wurden siebeide immer vor dem Publikum als Gemahlin und Tochter desPrinzen anerkannt; sic fühlten mit ihm einen Namen, unddas Kind wurde immer zur Tafel des Vaters gezogen, undallen fremden Herrn und andern Personen, die dem Prinzenihren Besuch machten, vorgesicllt.
Das Fräulein Charlotte war ihrem siebenten Jahre nahe,als ihre Mutter, die ihr eine ihrer Geburt angemessene Er«ziehung zu geben wünschte, und dagegen die größten Hindernissein dem flüchtigen und herumschweiscnden Leben fand, das derPrinz zu führen genöthigt war, sich an den Vater des Primzen, den König von England, wenden zu müssen glaubte, umsich rarhcn zu lassen, was sie thun solle, um ihre Mutterpfiich«ten gegen ihr Kind zu erfüllen.
Der verstorbene König von England nahm diese Anfrageder Gräfin von Albertroff sehr wohl auf, und tiug kein Beidenken, sich dahin zu entscheiden, daß das Kind von seinemWater getrennt werden müsse. Er wünschte, daß man denWater um seine Einwilligung fragen und erhalten möchte.Wenn er sich aber weigerte, so war cs sein Wille, daß Muttter und Tochter sich sn eines der besten Klöster zu Paris bege«den möchten, und ec versprach ihnen beiden den höchsten Schutz.
Die Gräfin halte seit mehreren Jahren dem Prinzen umdie Eriaubniß angelegen, sich zur Ruhe begeben zu dürfen,um die Erziehung ihres Kindes anzufangen, hatte sie abernicht erhalten können. Sie wachte jetzt einen neuen Versuch,den Prinzen zu bewegen. Da sie sah, daß alle ihre Mühe vrr«geblich war, so entschloß sie sich, nach dem, vom Könige vonEngland erhaltenen Befehl, ohne Vorwissen des Prinzen vonBouillon abzureisen.
Sie reiste wirklich den rr. Junius 1760 um Mittennacht von Bouillon ab, und kam den darauf zu Paris an.
Den Prinzen schmerzte diese Trennung sehr. Er fertigtesogleich mehrere Couriere ab. Einige hatten Befehl, die Flüchtelinge anzuhalten, wenn man sie träfe, und sie nach Bouillonzurück zu bringen. Die andern schickte er nach Paris mit Be«fehlen an seine Cvrresponbenten, daß sie die genaueste» Nach«
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