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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
7
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und in dem schrecklichen Zustande, in dem er sich befand, seinTrost zu seyn. Der Ruf eines Prinzen, den ganz Europaals einen Helden betrachtete, seine großen Eigenschaften, seinUnglück, dann auch die viele» Beweise seiner Huld, die sievon ihm empfangen, die Versprechungen, die er ihr gethan,und die Hoffnungen, zu denen er sie berechtigt hatte; allesdieses bestimmte ihren Entschluß. Sie reiste nach Frankreich ab.

Der Prinz befand sich damals zu Gent; er erfuhr durchseinen Vertrauten die Ankunft der Gräfin zu Douap, undließ ihr sagen, daß sie sich nach Paris begeben möchte. Je«doch; er selbst reiste zu ihr, wiederholte ihr alle die Versperrchen, die er ihr schon gemacht hatte; und führte sie mit sichnach Gent.

Seit ihrer Wiedervereinigung mit dem Prinzen wurdesie immer vor dem Publikum als feine Gattin angesehen undbehandelt, führte den Namen des Prinzen, uud machte dieHonneurs seines Hauses. Zn dieser Qualität begleitete sieihn aus allen seinen Reisen in Deutschland, und kam mit ihm»ach Lüttich zurück, wo er damals unter dem Namen des Gra<fen von Johnson seinen Aufenthalt wählte.

Zn dieser Stadt gebar sie die Prinzessin Charrlotte. Die Geburt derselben verursachte dem Prinzen einegroße Freude, und er ging selbst, um sic zur Taufe zu meiden.

Er meldete sie, als die Frucht einer Ehe, welche wichtigeGründe geheim zu halten nöthigtcn; er ließ sie Charlotte nemneu, nach seinem eignen Namen Carl, und gab sich als Valter an, unter dem Namen Johnson, den er damals führte,und unter welchem er bekannt war.

Wir besitzen de» Auszug aus dem Kirchenbuch», der dar«über ausgestellt wurde. Er ist lateinisch abgefaßt vom Zahr176:, unterzeichnet von Dailly als Cure', gehörig auronsirtvom Gcneralvikarius des FürstbischoffS von Lüttich, auch be-stätigt vom damaligen bevollmächtigten Minister Sr allerchrist-lichsten Majestät bei dem Fürstbischoff von Lüttich, -dem Grafenvon Lupcourt-Drouville. Er lautet so:Im Zahrdes Herrn 17;; ist in unsrer Pfarrkirche zur heiligen Jung-frau Maria getauft worden, Charlotte, Tochter deS edlenHerrn Wilhelm I 0 hnson, und der edlen Dame Char-l 0 ttePitt. Der Pathe ist gewesen, der edle Herr Geor-ges Frimenten, im Namen des edlen Herrn AndreasGifsard,"

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