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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Stuart.

auf sich, ihr Glück zu machen, aus Dankbarkeit für alle dieDienste, welche die Familie dieses Fräuleins der Seinigen seitihrem Unglück geleistet habe.

Während seines Aufenthalts daselbst sprach der Prinzimmer von Zeit zu Zeit die Gräfin Albertroff, und gab ihrneue Beweise seiner Huld. Er hatte ihr anfangs nur seineDienste versprochen, im Fall er auf den Thron gelangte; jetztgingen aber seine Absichten weiter. Er ließ die Gräfin da-Versprechen ablegen, daß, wenn sein Unternehmen keinen glückelichen Ausgang hätte, und er seine drei Königreiche zu verlas«sen gezwungen wäre, sie ihm überall hin, wohin er gehenwürde, folgen und bei ihm immer treu aushalten wolle, sowie er ihr auch treu alle Versprechungen halten wolle, die erihr gethan habe.

Nachdem der Prinz das Treffen bei Cull oben verlorenhatte, und allein, an Allem Mangel leibend, und jeden Au«gcnblick von der Gefahr, seinen Feinden in die Hände zu sal«len, umgeben, mehrere Monate in den Schottischen Gcbürgcnumhergeirrt war, ging er im Monat September 1746 nachFrankreich zurück.

Die Gräfin von Albertroff blieb indeß in Schottland beiihrer Familie, die ihr eine Stelle in einem Stifte zu verschafffen suchte. Einer von ihren Onkeln, der General Kram,bewarb sich für sie bei dem Prinzen Carl von Lothringen undbei der Kaiserin Königin, um eine Canonicats Stelle in einemder adelichen Stifter in den Niederlanden. Bei dieser Gele»genheir ließ er den Stammbaum der Gräfin auSfcrtigcn, derdurch die Unterschrift und Wappcnsicgel aller SchottischenHerrn ans den vornehmsten Häusern, mit denen sie von«terlicher und mütterlicher Seite verwandt z» sepn die Ehrehakte, bekräftigt wurde. Die Beglaubigung wurde angenom«me», und ihr die crste in diesen Stiftern zu erledigende Stellezugesichert.

Seit der Entfernung des Prinzen hatte die Gräfin in kei«ner direkten Coirespsndcnz mit ihm gestanden. Er war gerarde damals, aber inkognito, in den Niederlanden, und fühltewohl, welchen Gefahren er alle Personen in seinen Königrei«eben ausgcschr haben würde, mit denen er in Lorrespvndenzhätte stehen wollen. Aber eine gewisse Person, die das Ver«trauen der Gräfin hatte, und die Absichten des Prinzen aussie kannte, lag ihr seit langer Zeit an, daß sie ihr Versprechenhalten und zu ihm gehn sollte, um ihm Gesellschaft zu leisten,

und