Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
249
Einzelbild herunterladen
 

24Y

I

t

Hr. Camelot hat mich beilehn, in den Audienzen nichtzu vergessen, mich, ehe esder König sagt, zu bedeckenund er hat dieß auf Befehlgcrhan; da ich sehe, daß in

dem, was ich erhalten habe,nichts davon bemerkt ist unddaß das geschriebene Cercmo«niel, so wie es ist, sich eherzum Eegenkheil zu neigenscheint; so muß ich fragen,an was ich mich zu haltenhabe. Hr von St Aignan,der nack Hrn Amclot da»selbst gewesen ist, hat mir dasnämliche gesagt. Ich habevergessen, Hrn von Dramasdarum zu fragen.

Die verwitlwete Königinist in Frankreich; muß ich,wenn ich mit ihr vom Königefvreche, ihn gerade weg denKönig und nicht den Königmeinen Herrn nennen?

Wenn ich, so weit es mirmöglich ist, die Vornehmstendes Spanischen Hofes undfremde Minister an meineTafel ziehe, muß ich vermci»

den, den Herzog von Ormondeinznladen und im Fall er essuche» sollte, müßre ich es biszur offenbaren Absichtlichkeit»reiben?

Eben so in dem Falle beyihm zu essen?

Wenn

Der König von Spanienheißr den Ambassadeur im«wer sich bedecken, wenn erseine Rede beginnt; manbraucht sieb nur nach dem Ge»brauch zu richten, und sollteirgend eine pvrtheilhafte Ver,anderung bxn Gelegenheit despäbsrlichen Numius und deSEngl. Ambassadeurs stakt ge»habt haben, so hat man sichauch darnach zu richten.

Bloß den König.

DaS beste ist, den Hrn Her»zog von Ormond nicht einzu»laden und nicht bey ihm zuessen; sollte er sich darbicten,so dürsten Sie ihm keine Un»Höflichkeit erzeigen. Es istleicht zu erachten, daß manallen Verkehr mit dem Engl.Ambassadeur brechen würde,wenn man in einem nicht ai»lein engen, sondern ganz be»sonder» Verhältnisse mit demHerzog von Ormond zu stehnschiene. Man kann wissen,wie sich dieser AmbassadeurQ z gegen