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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
248
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wisse Nachricht, wiewohl die-se Ehrenbezeugung für dieFranzösischen Ambassadeursseil dieser Regierung fast zurGewohnheit geworden ist;dleß ist bey uns nicht der Fall;sollte man Nicht drauf denken,den Herzog von Ossone wäh-rend seines Aufenthaltes ineinem so außerordentlichenFall«, wie diesem, und wo-durch keine Verbindlichkeitentsteht, im Hotel der außer-ordentlichen Ambassadeurs zulogiren?

Ist es rathsam, daß ichdem Hofe nach Durgos odersonst wohin, wo er sich auf»hält, folge und Hr von Mau-levrier ebenfalls?

Müßten wir bey der Feyenlichkeit der Hochzeit einemCardinal, wenn einer zuqe.gen wäre, und gewissen Da-men als der Camerere« Mayorden Vorrang lassen? dich istnicht bey der Vermählung Ih-rer K. Hoheit mit dom ver-storbenen Könige von Spa-nien bemerkt und man findetnichts davon.

Wäre es um der Galan-terie willen nicht besser, stehin Gegenwart der beydenKöniginnen und besondersder Infantin nicht zu be-decken?

für die Folge zu thun »ndwenn der König einen Mini-ster im Ho,ei der Ambeffa«denro loqirt, so giebt es im-mer ein Tractamcnt von Sei-ten Sr Majestät.

Dieß würde rathsam und ei-nigermaßen nothwendig seyn;aber in dieser Hinsicht mußman sich darnach richte», wasdem Könige von Spanien amgefällichsten ist.

Cardinäle sind nicht bä-te y.

Die Damen haben vonden Plätzen, welche die Gro-ßen einnehmen, abgesondertePlätze.

Die Königinnen von Spa-nien heißen die Ambassadeurssich bedecken, diese aber ma-chen ein Gegcncomplimentund bleiben unbedeckt.