des Volks zu sorgen, ffie Ordnung in den Finanzentviederherzustellcn, die überflüssigen Ausgaben abzu-schneiden, im Inner» des Reichs und ausserhalb denFriede» zu unterhalten, besonders die Einigkeit undRuhe der Kirche herzustellen und endlich mit allem mirmöglichen Eifer alles zu befördern , was einen Staatglücklich machen kann."
„Jetzt, meine Herren, begehre ich, daß die Spre-cher des Königs über den von nur gethancn Vorschlagihre Conclusion geben und daß Sie alsbald nachEröff-rwng des Testamentes über meine Rechte zur Regent-schaft deliberiren, zuerst aber über daS erste, nämlichdas Recht, welches mir meine Geburt und die GesetzedeS Königreichs geben."
Man hörte die Rede des Prinzen mit großer Auf-merksamkeit an; und der Verfasser seines Lebens be-zeugt, er habe sie nicht mit ganzer Fassung gesprochen;so schwer war es, den Ton des Monarchen nach LudwigXIV zu führen, der nie größer und majestätischer als indiesem äussern Glanze erschienen war.
Schon waren alle zu Gunsten des Herzogs vonOrleans gestimmt, man erkannte seine Rechte auf dieRegentschaft; aber bevor man zu irgend einer Erklärungschritt, wurde beschlossen, die. Eröffnung des Testamen-tes vorzunehmen. Der erste Präsident und die Spre-cher des Königs überreichten es der Versammlung. EinParlamentsrath las es vor. Der erste Präsident deMesmes befahl zu wiederholten Mahlen, es mit lau-ter Stimme deutlich vorzulesen, indem er hinzusetzte:Es ist unser Gesetz.
Das war alles, was der Präsident zu Gunstenseines Freundes des Herzogs dü Maine that; dennals er die Gemächer geneigt sah, den Herzog von Or-leans anzuerkennen, und da er sah, Daß der Herzog