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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
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empfieng ihn an der Thüre dieser Kirche, wo er dieMesse hörte. Awey Präsidenten 2 morrier und ziveyRäche führten ihn in die grsnile cbsmbre, wo sich meh-rere Herzoge und Pairs von Frankreich befanden.

Die französischen Garben, 2200 Mann an der Zahl,den Herzog von Guiche an ihrer Spike, hatten die Zu-gänge des Hofes des Palais besetzt. Die gleichzeitigenMemoires und besonders die des Herzogs von Berwik,eines wahrheitliebenden,gleichzeitigenSchriststellers,ver-sichern , daß Ser große Saal voll bewaffneter Officiere.gewesen sey, die den Herzog von Orleans aus Furcht,er möchte Widerstand in Behauptung seiner Rechte fin-den, begleitet hatten. In diesem Falle war er daraufvorbereitet, sich selbst zum Regenten des Reiches zu er-klären und seine Rechte als erster Prinz von Geblütgeltend zu machen. Diese Anecdote widerspricht demberühmten Verfasser des Zeitalters Ludwigs Xlv. Erbehauptet, in Person in diesem Saale gewesen zu seynund keinen Tumult und keine Officiere bemerkt zu ha-ben. Hr von Voltaire verdient ohne Zweifel hier be-rücksichtigt zu werden; aber die Unparteilichkeit desHistorikers fodert auch, daß man den Herzog von Ber-wik bey einem Faktum Vieser Art höre uns feine Auto-rität läßt uns glauben, daß der Herzog von Orleanswirklich diese Vorsicht gebraucht habe. Er hatte in derThat die Eifersucht der im Testamente des verstorbenenKönigs begünstigten Prinzen zu fürchten. DerHerzog Maine war bey den Großen und beym Volke be-liebt, viele fürchteten, daß in Paris durch seine undanderer Prinzen Ansprüche ein Aufstand erregt werdenmöchte. Der Herzog Maine, der Generalcolonelder Schweizer und Carabiniers war, hatte viele Crea-turen, so wie auch der Graf von Tsnlouse, sein Bru-der, und wenn sich der Herzog von Orleans von be-waffneten Leuten begleiten ließ, so war es eine Hand-

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