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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
222
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ich gekonnt hübe/ mn Frieden zwischen Euch zu stiften,über es hat mir nicht gelingen wollen. Ich bitte Gort/daß'er ihn Euch verleihe." Also würde noch das Bettsdes mit deM Tode ringenden Königs von dem Parkhei.geiste beunruhigt, der das Ende der Regierung undvaö Alter dieses Monarchen so sehr beunruhigt hatte. ^

Unterdessen wurde der Brand immer schlimm^und der König verlangte, daß man alle- die. nökhigen.Incisionen vornehmen möchte. Er ertrug ohne Klag»die Stiche, die man mit der Lancekte bis aus den Kno--chen machte, um das Fortschreiten des Krebses zu ver,-hiudern. . , ^

Meine Schmerzen hinderten ihn nicht, ahne Vor-'urtheil über sich selbst zu richten und die Geschichte sei-ner Regierung zu überschauen. Er wollte aufrichtigseyn in Rücksicht feiner vergangenen Fehler; erbekanntesie vor dem Angesichte Europas und der Monarch, derniemanden als Gott allein etwas schuldig zu seyn ge-glaubt hatte, suchte sein Gewissen dadurch zu erleich-ilern, daß er sich vor Ludwig XV schuldig bekanntesdem einzigen Prinzen, der in seinem Hause übrig ge-blieben war, so daß er sogar sagte, er habe Gott umVergebung der Schuld gebeten, die er sich gegen das'Reich zugezogen. Als er, in Gegenwart der Frau vonMamkenon, den Dauphin zun» letzten mal zu sich ge-rufen hatte, umarmte er ihn zweymal und gab ihm sei§nen Segen. Dieses Schauspiel rührte den jungen!Prinzen und den größten Thcil der Anwesenden zuThranen. ->

Hierauf sagte der König seinen Bedienten 6^Wohl, »Miner mit derselben Ruhe der Seele; si<kyM^wn ihn nicht ohne Thranen hören. Er wollte selbst fUdir gute.Ordnung seines Hauses vey seinem TodsSdEtrage», und befahl dem Grafen von Pvntchartrrun

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