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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
197
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geglaubt, daß eins von den von ihm verfügten oderbestätigten Dingen einen Augenblick n ch seinem Todebestehen würde; und in dem Augenblicke, wo er mit.dem Herzog von Orleans sprach, schmeichelte er sichvielleicht mehr als je damit, um sich, so voll wie er nochvon dem eben, kaum vor einer Stunde, abgefaßken Codi-eilt war, selbst zu beruhigen. Er sprach vielleicht vor-her und nachher, ganz voll von diesem Gedanken, mitfeinem Neffen; er konnte ihn also in der Thak als denAdministrator des Königreichs ansehen und in diesemSinne mit ihm sprechen; wenigstens ist Ließ vielleichterlaubt zu vermuthen.

Aber wer wird sich nicht über die standhafte Ruhedes sterbenden Königs und über den ungestörten See-lerffrieden bey so vis! Frömmigkeit und einem so bren-nenden Eifer, jeden lebten Augenblick noch zu benutzen,lebhaft verwundern müssen? Die Asrzte behaupteten,daß die nämliche Ursache, die die körperlichen Leidenlinderte und stillte, die Leiden des Herzens und die Be-unruhigung des Geistes linderte und beruhigte.

20.

Andere haben einen andern Grund davon angege-ben; und diese waren im Innern des Appartementswährend dieser letzten Krankheit und waren in den letz-ten Tagen ganz allein um den König. Die Jesuitenhaben beständig Layen von allen Ständen, selbst vcr-heyrathete, in ihrer Gesellschaft; das Factum ist ge-wiß: eben so gewiß ist, daß Desnoyers, StaatSse-cretar unter Ludwig XIU, unter diese Anzahl gehörthabe, und anders mehr. Diese Einverleibten khun dasnämliche Gelübd, VaS die Jesuiten thun, so weit eSihr Stand erlaubt, das heißt LaS Gelübd des »nein-geschrankten Gehorsams gegen den General und die

Nz Obern.