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fleht man nichts , was nicht der Bewunderung und ei>j ner wahrhaft christlichen und königlichen Erhebung desGemürheö würdig wäre.
- ly.
Was soll man aber von seinem letzten GesprächeMit seinem Neffen, nach Abfassung des Testamentes,
> kurz nach Hinzufügung des CodicillS und nach Empfangk der letzten Sacramente sagen? und von seiner so be-
> slimmten pracisen zweymal gegebenen Versicherung,
> daß er in seinen Verfügungen nichts finden würde, wasihm zuwider wäre, da diese Verfügungen doch zuzweyenmalen nur dazu gemacht worden waren, um ihir
- zu entehren, ihm alles zu rauben , mit einem Worte,!! um ihn gänzlich zu vernichten? Gleichwohl versichert!k ihn Ludwig des Gegenkheils, lobt ihn, schmeichelt ihm«r empfiehlt ihm seinen Nachfolger, den er ihm entzogenl j Hatte, und sein Königreich, das er, wie er sagt, regle-! ren würde, und wozu er ihm alle Autorität entrissen
> und sie mit den furchtbarsten Sicherungen ganz und» ungekheilt seinen Feinden gegeben hatte. Cr sey es,i» j sagt et, auf den er öffentlich verweise, als den Er-
, theiler der Befehle, als den, dem allein, das Rechtdazu gebühre. Ist dieß Kunstgriff, ist das Betrug,)ik ; ist es heuchlerischer Spott bis zum Todeskampf?
„ ^ Welch ein Rächsel, das wir nicht auf;ulösen ver-
te j mögen; suchen wir uns lieber zu überzeugen, daß defiik ! König sich gleich blieb. Es entspricht dem, was er
^ ^ immer von der Ungültigkeit dessen, was ihm abge-
Bl ! zwungen war, was ihm seine Schwachheit abge-ßi ! drungen hatte, zu glauben schien. Sagen wir lieber:F ^ er zweifelte nicht, er hoffte vielleicht sicher, daß.ein>f,l< ung.rechtes, abscheuliches Testament, das in seine
^ Familie und sein Königreich Verwirrung bringen
W .. N 2 mußte,