keit ihm selbst bis dahin unbekannt gewesen war, littunsäglich bey dem Verluste der liebenswürdigen Dau.phine. Seine Ruhe wegen der Thronfolge wurdedurch den Tod des Erben acht Tage darauf schmerzlichgestört und er muhte mit Kummer auf das Alter unddie gefährliche läge deS einzigen Sprösslings eines kost-baren Stammes sehen, der erst fünf und ein halbJahr war.
Alle diese Schläge trafen ihn vor dem Frieden,,und fast alle bey der gefährlichsten rage des Königreichs.
Aber, wer mag die Schrecknisse und Abscheulich,keiten beschreiben, wclchedie drey letzten Todesfälle, ihreUrsachen und der denselben ganz entgegengesetzte sokünstlich und teuflisch eingeflößte und ausgestreute Ver-dacht, und die entsetzlichen Wirkungen dieses Verdach-teS, bis zu seinem geringsten Einfluß herab mit sichführten? Die Feder entfällt mir bey diesen Greueln.Laßt uns .den unglückseligen Erfolg dieses Bubenstückesbeklagen, das die Quelle so schrecklicher, desselbenwürdiger Folgen war; laßt uns dieses Meisterwerk derabscheulichsten Verrätherey beweinen, das über ganzFrankreich durch alle Folgen der Geschlechter seinenEinfluß verbreiten wird, und als die Krone aller Greuel-thaten, dem Unglück des Königsreichs das Siegelaufvrückte, und möge jeder französische Mund deßhalbzu Gott um Rache rufen !
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Diese langen gewaltsamen Stürme der schmerz-Haftesten Unfälle setzten die Standhaftigkeit des Kö-nigs auf eine harte Probe, die aber seinem Ruhmeersprießlicher war, als aller Glanz seiner Eroberungenund die lange Folge seines Glückes. Die Seelengröße,die er standhaft in solchen und so langen Uuglückssäl-
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