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die aber dem Prinzen von Conti nichts mehr ertheilthakte; und von Führung der Armeen waren sie sorg,fällig entfernt gehalten worden.
Man mußte die letzten Unglücksfälle und die ganzeGunst Chamillards vor sichsth». um den Vorschlag zuwagen, die Führung einer Armee dem Prinzen vonConti, und durch Kapitulation eine dem Herzog vonOrleans cmzuvcrtraurn, gegen welchen der König we-niger Widerwillen hatte, nicht weil er sei» Neffe, svn-.der« weil er sein. Eidam war Und als das Unglückden König zwang, die ßanvrische Armee dem Prinzenvon Conti zu übergeben, war es nicht mehr Zeit: derPrinz, dem sein ganzes Leben in Ungnade verflossenwar, starb mit dem Schmerze, die Bestimmung, dieer so sehr und vergebens gewünscht, und die zu seinerFreude eben so der Hof, die Truppen und ganz Frank-reich, deren Hoffnung und Freude er mar, gewünschthatten, nunmehr erreicht, nicht genießen zu können.
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Von dem Jahre 1709 an verdoppelten sich mitjedem Jahre die Schlage, welche das Unglück auf diekönigliche Familie führte, die es nicht verlassen zu kömneu schien. Derjenige, welcher die Ungnade des Her-zogs von Vendome veranlaßte, war um so grausamer,als er wenig die Augen öffnete.
Der Prinz von Conti und Mr. le Prinee wurdenbald darauf, sechs Wochen von einander, hingerafft;Mr. le Düc folgte ihnen in.demselben Jahre, und derälteste der Prinzen von Geblüt, der noch übrig war,war siebzehn Jahr alt. Hierauf starb Monseigneur.
Bald darauf trafen aber den König noch weithärtere Unglückssälle. Sein Herz, dessen Empfindsam-
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