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versprach mündlich das empfangene Gewicht wieder zuerstatten, sobald es die Finanzen deS Königreichs er«laichten, und sie von den Gebühren zu befreyen. Aberkeiner hoffte eS.
Die hingegen, die den Preis ihres Geschirrs woll-ten, schickten es in die Münze; man schrieb ihre Na-men auf und bezahlte ste. Mehrere wurden dadurchgereizt, bey dieser nnschimpflichen Gelegenheit ihr Sil-bergeschirr zu verkaufen und halfen sich dadurch beydem großen Geldmangel. Nach geschlossener Rech-nung waren kaum hundert Personen auf Launays Listeund das Ganze des in die Münze und an Launay Ge>lieferten belief sich auf nicht mehr als drey Millionen.Die am Hofe und die großen Häuser zu Paris wagtennicht sich davon zu dispensiren; andere folgten ihremVeyspiele, um sich Anschn zu verschaffen; aber dergrößte Lhei! verschloß fein Silbergeschirr, um es ineiner bessern Zeit wieder hervorzuziehen. Ich liefertedavon tausend Pistolen an Werth und das übrige ließich einschiitßeu. Lausün, der sehr viel Silberzeug, undvon dem besten, besaß, hatte einen cntsehlichen Wi-derwillen gegen die Ablieferung, den auch sein Höfflingssinn nicht überwinden konnte. Der Herzog vonVllleroy fragte ihn, eben als ich mit dem Herzog dela Rocheguyon und einigen andern bey ihm war,ob er sein Silberzeug geliefert habe- „Noch nicht,"antwortete er ganz kleinlaut; „ich weiß nicht, an wen„ich mich wenden soll, tim mir die Gnade zu verschaff„fen, eS los zu werden. Was weiß ich, ob nicht alles„unter der Schürze der Herzogin von Grammont paff„siren muß, die diesen Einfall gehabt hat?" Wir muß-ten fast vor Lachen bersten; er aber war voll Verlegen-heit und verließ uns.
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