er eben ihren Vorschlag ausführen wollte, fernem Ei-dam, dem Herzog von Bouffiers. Der Marschall fandden Gedanken vortrefflich, wurve davon ganz bezaubertund folgte dem Beyspiel seines Schwiegervaters undbot auch sein Geschirr an, das sehr beträchtlich undkostbar war, und machte so viel Wesens, indem er alleWelt dazu ermunterte, daß er für den Erfinder galt,und man nicht einmal an die alte Grammont und anden Herzog von Grammont dachte, welche sich beydegetäuscht! sahen und worüber die Alte wüthend war. Erhatte Chamillard, seinem alten Billardfreunde, gesagt,daß er mit dem Könige davon sprechen möchte. DasAnerbieten fand bey dem Minister und durch diesen beydem Könige Eingang. Bouffiers gieng geradenwegszu dem Könige selbst und erndtete für sich und seinenSchwiegervater sehr vielen Dank.
Sogleich flog die Neuigkeit umher. La Roche-foucault ließ sich im Augenblicke zum Könige führen,der eben im Begriff war, zu Frau von Waintenon zugehen, und den er mit einem ,'mfall von lebhaften Kla-gen und Vorwürfen und die Hofleute nicht weniger inErstaunen fetzte; denn dießmal erwartete er ihn aufdem Wege. Das Ende dieser starken Convnljionen,die Ursache seines Mißvergnügens und seines tiefen Un-glucks war, daß der König, der von jedermann dasSilbergeschirr anzunehmen geruhte, ihm nicht dieGnade erzeigt hätte, ihm vorallererst das seinige abzu-sodern. Der König antwortete, er habe hierüber nochkeinen Entschluß gefaßt, wenn er aber das Geschirrannehmen wollte, so würde er ihn benachrichtigen las.sen, und übrigens danke er ihm für seinen Eifer. Derblinde Herzog verdoppelte seine Beeiferungen und seinGeschrei), starr der Worte, die sich ihm nicht häufigdvrboten, und verfolgte damit Len König, soweit er
konnte,