gekommen rsaren, wo sie ungestraft die Perlen derKönigin von Spanien gestohlen und auf jede Weiseden Respect verletzt hatte Sie befand sich in Ver-zweiflung, als sie sich in Paris von dem erheyrarhetenRang und Ehre auögeschloffen sah»
In Erwartung Rouille's, der, bey Torcys An-kunft, an Hof zurückzukommen Befehl hatte, hieltman es für dienlich, den Eifer aller Stande des König-reichs wieder anzufachen, indem man ihnen die un-mäßigen Bedingungen oder vielmehr Befehle der Fein-de,, durch einen gedruckten Brief des Königs an disGouverneurs der Provinzen, bekannt machte., um zuzeigen, wie weit,der König gegangen sey, um den Frie-den zu erhalte»-, und Ge unmöglich es sey, so Frieden,zu schließen.
Der Erfolg war, wie man ihn wünschte. Cs war-ein Geschrey des Unwillens und der Rache; es ware i n Vorsatz aller, Haab und Gut. zur Fortsetzung deSKriegs aufzuopfern. Man sprach von nichts als vonähnlichen Aufferordentlichkeiten, um seinen Eifer zu be-zeugen : denn so lebhaft ist immer der Eifer der Fran-zosen für ihre Könige gewesen; (was diesen die Lehregeben sollte, daß sie ein Volk lieben, schonen, schützenmästen, das unter alten und neuen Völkern feines Glei-chen nicht hat.) Alles war also voll Unwillen undschrie Rache; und in dieser Art von Verwirrung glaubtediese Gramment ein Mittel zu finden , um das, was.ihr untersagt war und was sie so leidenschaftkichwünsch-,.te, zu erhalten. Sie that ihrem Gemahl den Vor-schlag, dem Könige sein Silbergeschirr anzubieten, inder Hoffnung, daß dieses Beyspiel nachgeahmt und ihrder Ruhm der Erfindung eines so promten, leichtenund beträchtlichen Hüifsmittels werden würde. ZumUnglück für sie sagte es der Herzog von Grammont, als
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