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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
165
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Markts mit dein bekannten Bauquier Samuel Bernard,Len er zu sich zum Diner und zu Unterhandlungen ein-geladen hatte, sich vor dem Könige präsentiren. Die-ser Samuel Bcrnard war der reichste Pächter in Eu-ropa, er wußte eS und verlangte eine verhältnißmäßigeBehandlung. Auch behandelten ihn die Generalcon-troleurs, die oft seiner mehr als er ihrer bedurfte, mitAchtung und der größten Auszeichnung. Als der Kö-nig ihn bemerkte, sagte er zu DeSmarcts, er freue sichsehr, ihn und Hrn Bernard zu sehen, und zu diesem:Lieber Herr Bernard, Sie haben noch nie Marlygesehen, kommen Sie mit mir spaziiren, um es zubesehen; und wenn ich es Ihnen gezeigt habe, so sollSie Desmarecs wieder haben." Bernard folgte undwährend des ganzen Spaziergangs sprach der Königmit niemandem, als mitBergheyck und ihm, mit einemso lange als mit dem andern, führte sie überall herum,zeigte ihnen auch seinen Garten, und behandelte sie mitGnade, die er, wen» er wollte, so gut zu erzeigenverstand.

Ich wunderte mich und ich war nicht der einzige,wie sich ein König (der so karg mit seinen Worten war,)gegen einen Menschen von Bernards Classe so viel ver-geben könne. Aber ich erfuhr bald die Ursache, undsah, wie weit oft die größten Könige gebracht werdenrönnen. Deömarets hatte kein Geld, und was nochmehr war, er hatte keinen Credit. Ueberall in Parishatte er angeklopft; aber man hatte s» oft und so ganzalle Arten von gegebenen Versprechungen, selbst die be-stimmtesten, gebrochen, daß er nichts als Entschuldiggungen, verschloßne Thürcn und «bschlägliche Antwor-ten fand.

Bernard hatte,, wie die übrigen, nichts vorschie-ßen wollen, denn man war ihm sehr viel schuldig; und

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