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(die nicht compromittirt werden durften), sondern vonden gelehrtesten Doctoren der Sorbonne (da die Sor-bonne nicht in coi-pars hatte entscheiden wollen) ge-bracht habe, des Inhalts: daß alles Eigenthumder Franzosen Eigenthum des Königs seyund daß, wenn er es nähme, ernurdaSnähme, was ihm gehörre. Der König gestand,daß ihn diese Entscheidung sehr beruhigt *), ihm seinealten Zweifel benommen und ihm die verlorne Heiter-keit wiedergegeben habe; aber Marechal war darüberso erstaunt, so betroffen, daß er kein Wort hekvorbrin-gen konnte. Glücklicherweise verließ ihn der König,sobald er seine Rede geendigt hatte und ließ Marechalallein, der nicht wußte, wo er war. Diese Anecdoke,die er mit einige Tage nachher erzählte, als er sich nochimmer nicht von seinem Erstaunen erholt hatte, bedarfkeines Commenrars. Sie zeigt, ohne daß man eshinzuzusehen braucht, was aus einem Könige werdenkönne, der einem solchen Beichtvater preiß gegeben istund sich ihm allein anvertraut, und was aus einemStaate werden könne, der in solchen Händen ist. **)
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Dieß war aber nicht das einzige mal, daß manden König zu solchen Mitteln Zuflucht nehmen sah» umseine Subsistenz zu fristen. Alan hat oft diese Maje-stät zu Privatleuten, seinen Unterthanen Zuflucht neh-men sehn , um von ihneu Geld geliehen zu bekommen.Einesmals als der Hof zu Marly war, sah man Des-
maretS
») Ludwig'XIV hatte immer geglaubt, daß er nicht einmal dasRecht habe, ohne Bewilligung seiner Unterthanen eine Auf-lage einzuführen.
**) Ludwig X VI ist weit gerechter gegen seine Unterthanen ge-wesen; er hat erklärt, daß er ohne Einstimmung der Nationkeine Auflagen einführen könne.