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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
163
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gen. Desmarets legte demnach dem Könige dieseSache vor, die er im besten sichte zu zeigen wußte.Aber der König, wiewohl der enormesten Auflagen ge-wohnt, entsetzte sich nicht wenig vor Vieser. Seitlanger Zeit hörte er von nichts als von dem größtenElende sprechen ; dieser Zuwachs beunruhigte ihn undversetzte ihn iu eine so auffallende Traurigkeit, daß siedie geheimen Valets mehrere Tage hintereinander be-merkten und darüber so in Sorgen waren, haß Mare-chal, der mir diese ganze interessante Amcdote erzählthat, den Much faßte, ihn um diese Traurigkeit, dieer seit nrehrcrn Tagen an ihm bemerkte, und die ihnfür seine Gesundheit fürchten ließ, zu befragen. DevKönig gestand ihm, daß er außerordentlich bekümmertsey, schob es aber unbestimmt auf die läge der Angele-genheiten überhaupt.

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Acht oder zehn Tage nachher, die unter derselbenMelancholie vergangen waren, zeigte der König seinegewohnte Ruhe wieder. Er rief Marechal zu sich undsagte ihm unter vier 'Augen, jetzt, da er wieder ruhigsey, wolle er ihm wohl sagen, was rhu so heftig deskümmert und was ih-n den Kuinmer übgenommen habe.Hierauf erzählte er ihm , daß nachdem ihn Sw außer-ordentlich dürftige läge seiner Finanzen zu verzweifel-ten Auflagen gezwungen Habs, er sich von neuem indie Nothwendigkett versetzt sehe, dieselben beträchtlichzu vsrnnhren; Laß ihn außer dem Mitleid noch Ge->Wissens-Zweifel ob er das Eigcmhum deS Volkes soan sich reißen dürfe, gequält hätten, daß er sie endlichdem P. Tellier entdeckt habe, daß dieser sich einige TageBedenkzeit ausgebckcn, und ihm dann ein kasuistischesConsultum, nicht von den Vätern seiner Gesellschaft,

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