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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
144
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Ich übergebe es ihnen, um es im Parlament auf;«,bewahren, dem ich keinen größer« Bemeiß von Ach.rung und Vertrauen geben kann. Das Veyspielmeiner Vorfahren, und das Schicksal des Testamentsmeines VaterS, sagt mir sehr, was ans diesemjauchwerden könne; aber man hat es gewollt, man hatmich gequält, und mir keine Ruhe gelessen, was ichauch habe sagen mögen; nun wohl, ich habe mirRuhe erkauft. Hier haben Sie es, nehmen Siees mit sich, es mag damit werden , was da will;zum wenigstens werde ich Ruhe haben und nichtwieder davon sprechen hören." Nach diesen letz-ken Worten, die er mit dem Kopfe nickend ziemlichhart sprach, wandte er ihnen den Rücken, gicng in einander Cabinet und ließ sie fast versteinert stehen. Siesahen sich einander an, stumm vor Erstaunen über das,^ was sie gehört und was sie noch besser in den Augen

/ ' und dem ganzen Ausdrucke des Königs gelesen hatten;

und sobald sie wieder zu sich gekommen waren, gierigensie weg und reisten nach Paris zurück.

iZ.

Man erfuhr es erst den Nachmittag, daß derKönig ein Testament gemacht und es diesen Männernübergeben habe^ So wie die Neuigkeit sich verbreittete, füllte Bestürzung den ganzen Hof; während dieSchmeichler, im Grunde eben so bestürzt als die übri-gen am Hofe und als es nachher Paris war, den Königmit Lobsprüchen überhäuften. Den andern Tag, Mon-tag den 2g. kam die Königin von England von Chaillok,wo sie sich beständig anfhielt, zu Frau von Maintenou;der König kam sie daselbst zu sprechen. Sobald ecsie erblickte, sagte er, mit dem Ausdruck des Ver-drusses ;Madame, ich habe mein Testament gemacht;

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