Stande gewesen, ihre Schritte aufzuhalten, und derKönig, trotz seines so oft gezeigten Widerstandes, hartesich endlich in jeder Rücksicht die Hände binden lasten.Was sie jetzt wollten, war etwas ganz anderes, siewollten etwas werden, was man nicht werden kann.Sie wollten aus einem, wiewohl gekrönten, Geschöpfeinen Schöpfer machen; wollten die Prinzen von Ge-blüts bey ihrem heiligsten Rechte, das sie von allen Ge»schlechtem der Menschen unterscheidet, angreifen; woll-ten das tyrannischste, unerhörteste, verderblichste Ge-setz einführen; wollten die ältesten heiligsten GesetzeVernichten, mit der Krone spielen, die Nation unterDie Füße treten; und endlich wollten sie zu einem sel-chen entsetzlichen Unternehmen euren Menschen bewegen,der die Natur nicht beherrschen und nicht machen kann,daß das, was nicht ist, sey; sie wollten das Haupt die-ses einzigen Stammes (dem dis Beschütznng vielerRechte so ganz heilig seyn muß, indem er nur durch sieKönig ist und seine Kinder nach ihm), diesen Königder treusten Nation, überreden, sie so zu entehren undalles, was sie heiliges hat, umzustoßen, um die Fruchteines doppelten Ehebruchs, einen Menschen, den ererst aus dem Nichts hervprgczogen, in Frieden kröne»zu können. Seit es Franzosen giebt, war dieser Ge-danke in keines Menschen Kops gekommen. Bey allenNationen, selbst bey den Wilden, war solch ein Ent-wurf unerhört, so groß war die Tollheit es zu unter-nehmen; und er konnte nicht.so nackend gezeigt wer-den, ohne sie unter seinen Trümürcrn zu begraben undalles, was sie erobert hatten, umzustürzen.
Sie sahen daher nichts übrig, als ein Testamentdes Königs, von ihnen selbst dictirt, von dem ste dasGelingen ihres Planes und die Dauer ihrer neuen Eft'frenz hoffe,, konnten. Die Ehrfurcht des Volkes für
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