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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
126
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Herzog und diese Scheu ihn zu nahen fort, bis zumlekten Aufenthalte in Marly vor dem Tode des-nizs, der damals offenbar drohte; und wenn die ab-fcheulichen Gerüchte in Paris und in den Provinzensich zw legen schienen, so fanden sich daselbst Emissäre,die sie geschickt und sorgfältig wieder aufsrischken, undandere/ die das Echo davon am Hofe,wiedertönenließen»

»4.

Unterdessen war der König alt geworden, ohnedaß man im Aeussern seines Hebens eine Veränderungsähe. Diejenigen aber, die ihm näher waren, siengcnseit einiger Zeit an seinen nahen Tod zu fürchten. Eslst hier nicht der Ort, von seiner bis dahin so starken> und gleichsörinigen Gesundheit zu sprechen. Genug

! sie war Untergraben: von den härtesten Schlägen des

^ widrigen Geschicks getroffen, düs er so lange zu de-

herrschen gewohnt war, hatten ihm die häuslichen Umglücksfälle noch weit tiefere Wunden geschlagen. Allsseine Kinder waren von seiner Seite hinweggerafft undließen ihn den tödlichsten Betrachtungen zum Raubeter erwartete selbst jeden Augenblick eine ähnliche To-desart; und statt daß er in dieser Gemüthslage bei)denen, die seinen vertrautem und häufigen Umgangausniachten, Ruhe hätte sinden sollen, fand er daselbstNeuen Zuwachs seines Kummers, den einzigen Mare»chal ausgenommen, der seinen Verdacht zu heilen be»müht war. Fr. von Maintenon, der HerzogMaine, Fagon, Blonye und die übrigen ersten Pa-letS des Innern, an den Herzog und seine alte Gou»vernünte verkauft, suchten nichts als ihn zu vermeh»ren; und in Wahrheit hatten sie dabey keine großeMühe. Niemand zweifelte an der Vergiftung, undniemand konnte im Emst daran zweifeln ; Marechal