von dem strengen Verfahren etwas hoffen ließ. Ichsagte ihnen, was ich von Marechal erfahren, schwiegoder vom Herzog dü Maine, von welchem ich erstLen Nachmittag unter vier Augen mit dem Herzog vonOrleans sprach. Den andern Tag erfuhr ich von ihm,daß ihm der König ganz trocken erklärt habe, er habein Rücksicht Hombergs seine Meynung geändert; eSsey nicht nöthig, daß er sich in die Basiille begebe, erwerde daselbst nicht angenommen werden; als er inihn habe dringen wollen , habe der König sich vonihm weggewendet und sey in feine Garderobe gegan-gen, und er habe das Cabinet verlassen; er kommedemnach, diese Veränderung der Sache Homberg zumelden, der aber, wie wir nachher erfuhren, auf denvom Herzoge von Orleans erhaltenen Befehl sich indie Basiille begebe» hatte und daselbst nicht angenom-men worden war. Von diesem Tage an, seit dem er-sien Ausbruch der Sache zu Marly und im Publikum,war der Herzog von Orleans nicht allein von allerWelt verlassen, sondern der große Haufe der Höflingedrängte sich, so wohl bey dem Könige als im Gallon,von ihm weg. Wenn er sich einer Gruppe von Hof-lenten näherte, so machte ein jeder, ohne alle Scho-nung, links ober rechts um, und fanden sich an einemandern Ort wieder zusammen ; so daß es ihm unmög-lich war an jemanden anzukommen, ausser durch Ue»berraschung; und sogar dann ließ man ihn bald auf dieschimpflichste Art allein stehen. Alle, selbst die Damen,verließen auch auf eine Zeit die Herzogin von Orleansund es gab einige, die sich nie wieder zu ihr fanden.
Nachdem die Sache so erbärmlich eingeleitek und. behandelt worden war , mußte man den Sturm vor-über lassen; aber der Sturm wurde zu sorgfältig un-rechalten. Man setzte diese Entfremdung gegen den
Her-