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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
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ben und mehraks wahrscheinlich, zuletzt und nach feinemTode den Untergang der legicimirken Kinder bewirkthätte. Der Herzog von Berry, Schwiegersohn desHerzogs von Orleans, berauscht von Liebe für seineGemahlin, weiche ihrem Vater ganz ergeben war, undder gemeine Höfling, der so gern zu gefallen sucht, wen»es. keine Gefahr kostet, und so auch der große Haufe derWelt hatten nicht leicht bey diesen traurigen Umständen,rvo man bey der Lage des Herzogs und bey dem Alkerdes Königs den Herzog von Berry und ihn in der Per»spective erblickte, gegen ihn Parrhei genommen. Dießwar es ohne Zweifel, was der Herzog Maine fürch-tete und was er mit so viel Geschicklichkeit durch denMarquis von Efstat und fernen heilsamen Rath abzu-wsnden wußte. Aber ich sprach mit seiner Schwester,die in Vergleich mit ihm Gemahl und Kinder nicht ach-tete und die , ein Ungeheuer von Stolz, mit ihm ohnealle AcMung und Liebe lebte; ich hütete mich also, ihretwa« von dem zu eröffnen, über was ich mich so ebenverbreitet habe. Ich begnügte mich im allgemeinen, ausandern Gründe», vre ich aufstellen konnte, jenen gege-benen Rath lind besonders die fchuelle Befolgung des-selben zu tadeln»

Während wir beyde so astein mit einander plauder-ten , kam der Herzog von Orleans. Nie habe ich ei-nen Menschen so rief niedergeschlagen und so tief ge-kränkt gesehen. Ec wiederholte wir, was ich so ebengehört hakte, erzählte mir, was zwischen dem Königeund ihm zwischen dem Lever und der Messe vorgegangcnsey, und daß er auf dem Rückwege Befehl gegeben habe/daß sich Homberg in dis Bastiste begeben sollte. Ichsagte ihm, wie ich es gegen die Herzogin gethan hatte,meine Meinung darüber, aber ohne Nachdruck, weil eSdoch einmal geschehn war und niir der Zustand, in wel-chem er sich befand, mehr Mitleid erweckte, als mich

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