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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
116
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wußte. Man säete nur, um zu erndten, and dieErndte übertraf alle Erwartungen. Der Tod des jün»gern Dauphin und der Bericht von seiner Seckion gabneuen Stoff, - die Wuth und Zügellosigkeit stärker zubeleben; und der Herzog Maine, Vloin, die treuengeheimen Valets und Frau von Maintenon hatten ge«nug Anlaß, dieß gegen den König der von Nieder«geschlagenheit, Furcht, Haß und einem Lauernden Ur«belbefiuden niedergedrückt war, geltend zu machen.Dieß war die grausame Tage, in welche sie den Königbringen wollten, um ihn lenkbarer zu machen und des«scr über ihn dsspomren zu können.

Der Marschall von Villeroy, obgleich sein ganzesleben hindurch durch Monsieur's Hülfe und durch dasAnschn des Herzogs von Orleans seines Sohnes sosehr ausgezeichnet., war nicht dazu gemacht, anders zudenken und zu glauben, als seine Gönnerin dachte undglaubte, oder zu denken und zu glauben vorgab. Erwar zu gut in das Innere des Hofes eingeweihk, umNicht ihren Haß gegen den Herzog von Orleans undihre blinde liebe zum Herzog Maine zu kennen. Erwar nicht von ihr wieder eMporgehoben worden, umihr zu widersprechen, sondern um ihr Werkzeug und'ihr Echo zu werden. Er zeichnete sich daher bey einerso interessanten Gelegenheit aus, die es für ihn selbstdurch seinen Freund Vaudemont wurde, durch Teste,den Nachtreter von diesem, durch Tallart, der so langeder Seinige war, Frau von Epirior), dis Rohan's, undHarcourc, der es auf eine andere Art war, der abermit seinem Talent und seiner Gewandtheit sich kn dieWelt zu schicken wußte, ohne doch den Verläumvernmißfällig zu werden, deren Leidenschaften er sich mit ih«rien zugleich befreundet hatte.