dame znm P-gräbniß der Dauphine gierig, um eS mitWeihwasser ;n besprengen, der Pöbel ihm den ganzenWeg mir lauter Stimme alle Arten von Echnnpfredenzurief. Ec und Madame hörten es sehr bestimmt,,magren aber voll Verlegenheit, Verdruß und Unwillen'nicht, sich etwas merken zu lassen. Ja man hatte Ur-sachevon dem gereizten leichtgläubigen Pöbel noch mehrzu furchte», als er am 24. Februar allein zum Begräb-nis des Dauphins gieng. Auch erfuhr er die gröbstenBeschimpfungen von dem Pöbel, der sich gar kemenZwang mehr anchat, ganz laut die entsetzlichsten Dingesagte , nur den Fingern auf ihn wies, ihm die gröbstenSchimpfnamen auflegte, gegen die kein Mensch sprach,und ihm noch eine Gnade zu erzeigen glaubte, daß erNicht über ihn herfiel und ihn in Stücken zerriß.
Das nämliche geschah bey der seichenbegleitung;die Wege ertönten von Geschrey, mehr des Unwillensund der Schmähung, als des Schmerzes. Man warso vorsichtig, ganz in der Stille in Paris Vorkehrun-gen zu Verhinderung eu.es Ausbruchs der Voikswuthzu treffen, den man verschiedene nial befürchten mußte.Dev Pöbel entschädigte sich dafür mit Geberdcn, Ge-schrey und allem erdenklichen Schimpfe, den er demHerzog von Orleans anthun konnte. In der Gegenddes Palais royal, wo der Zug vorbrygieng, wurdedas Geschrey und die Ausgelassenheit des Pöbels so»cg, daß man alles mögliche in den wenigen Minutenzu fürchten hatte. Man kann denken, wie gut derHerzog dü Maine die Tollheit des Volks, das Gesprächder Kaffeehäuser zu Paris, die Verblendung des Sal»lons von Marly und des Parlamentes, wo der erstePräsident gewissenhaft die Erstlinge von dem gab, wasbald aus den Provinzen und sodann aus dem Auslandetviedercönte, — wie gut er alles dieses zu benutzen
Hr wußte.