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mitNaincn Homberg zu sich, der nicht weniger Rechtsschaffcnheit und Tugend als Fähigkeit für die Wissen-schaft besaß; er ließ sich von ihm mehrere Operationenzeigen und arbeitete selbst mit ihm; aber alles geschahganz öffentlich, und er sprach darüber mit allen Sach,kundigen und mit Leuten vom Hofe und aus der Stadt,die er bisweilen zu sich führte, um Homberg und ihnselbst opcriren zu sehn. Er hatte sich etwas zü gut dar.auf gethan, daß ck den Teufel Habs citiren wollen, wie-wohl er gestand, daß cs ihm nie gelungen sey. Aberals er in Frau von Argenton verliebt war und mit ihrlebte, fanden sich mehrere sonderbare Dinge, die nach,theilig für ihn ausgclegr werden konnten und würden.Man weissagte in seiner Gegenwart aus einem GlaseWaffer gegenwärtige und zukünftige Dinge» Dieseunglückseligen Zeitvertreibe, so sehr sie auch von jedemSchatten des Lasters entfernt waren; die SpanischeAffaire, von der er nie ganz aufkvmmen konnte; diefalschen entsetzlichen Gerüchte von ihm und seiner Toch-ter, wodurch man die der Declaration nahe Vermäh-lung dieser Prinzessin mit dem Herzog von Bern) wie.der zu hintertreiben suchte; der nachrheilige Einfluß,den die Beschuldigung jener großen Affaire nachher aufbeydc hatte; die Gleichgültigkeit, mit der sie sich dabeybenahmen, und ihre Unachtsamkeit in dieser Hinsicht;endlich sogar der auf Monsieur geworfene schrecklicheVerdacht wegen des Todes seiner ersten Gemahlin unddie Vorstellung, daß der Herzog von Orleans der Sohnvon Monsieur sey: alles hieß bildete das abscheulicheGanze, dessen sich die Feinde des Herzogs von Oreleans so gut zu bedienen wußten, um die Augen desKönigs und des Publikums zu verblenden.
Das Gerücht faßte so schnell Wurzel , daß am17. Februar, als der Herzog von Orleans Mit Ma-dame