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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
110
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traue Nachricht gab, bcy seiner Rückkehr sogleich dieParthei des unterdrückten Prinzen, und dieß knüpfteein neues Band zwischen ihnen beyden und der Dar,-phine. Kurze Zeit drauf, als die spanische Affaireden Herzog von Orleans zu den gefährlichsten AuSdrü»cken genöthigt hatte, fand Monseigneur, der der ge-hastigste Ausleger davon war, an seinem Sohne bisins Conseil hinein Widerstand und an. seiner Schwieger-tochter Die lebhafteste Beschützerin ihres Oncles, wie-wohl sie sehr gut wissen mußte, Daß sie hierin dem, wasFrau von Maintenon wollte und that, geradezu ent-gegenhandelte. In der Folge gewann diese Prinzessindoch die Frau von Maintenon für die Vermahlung derHerzogin von Berry und durch sie auch den König.Ihre persönliche Verbindung mit der Herzogin von Or-leans, die sich schon gebildet hatte, schloß sich dadurchnoch enger, so wie ihre und ihres Gemahls Freund-schaft mit dem Herzog von Orleans. Der Herzog vonBeauvilliers, dem Anscheine nach so zurückhaltend, war doch nicht in Unterhaltung einer Freundschaft, dieer für so nützlich im königlichen Hause hielt. Gegendas Ende äußerte er gegen mich, daß die freuen Re-den, die sich der Herzog von Orleans in Gegenwartdes Dauphins erlaubte, ihn« auf jeden Fall schadenund diesen von ihm abstoßen müßten ; und daß er ihnin der Form eines freundschaftlichen guten Nathcs undals habe sich der Dauphin gegen ihn darüber geäußert,freymürhig davor warnen wollte. Er that es, und derHerzog war so folgsam, daß mir BeauvillierS nachhersagte, diese Zurückhaltung gelinge ganz vortrefflich;der Dauphin hatte mit Zufriedenheit gegen den Herzogvon Beauvilliers davon gesprochen, und Vieser trugnur auf, es dem Herzoge von Orleans, um ihn in die-ser Aufmerksamkeit zu ermuntern und zu bestärken, wis-sen zu lassen. Mit dem Dauphin war er also durch

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