mählung der Herzogin von Berry gut gestanden hatte,aus dem Wege zu räumen, um diejenigen, die manjetzt betrauerte,, auf den Thron zu befördern ünd sichvon der Maa-c der Frau von Mainrenon zu befreyen, idie seine unvLrsöhnlrche Feindin war, die nicht auf. Ihörte, den König gegen rhn cinzunehmcn Und ihm ak« jlen nur möglichen Schaden zu lhun, so daß sie ihn seitjener Vermählung um alle Achtung am Hofe gebraclsthakte. Es ist noü) nicht die Zeit, wo wir diesen Prin-zen in seiner ganzen Gestalt darzustellen vermögen; esmögen daher einige wenige Züge in Bezug auf sein da-maliges Interesse und den so abscheulich ersonnenen, so ^abscheulich ausgebrcitcten und mir so viel Kunst glaub- ,lich erhaltenen Verdacht hinreicheu; eine Kunst, diedem angedlchteten Verbrechen in nichts nachstand, unddie dem Herzog du Maine alle möglichen erwartetenFrüchte brachte, ja noch mehr als er erwarten konnte,und deren Wirkung den Staat ohne Zweifel in diegrößte Verwirrung gestürzt hatte, wenn dü Maineweniger schwach und feig gewesen wäre und nicht irr ei-ncm so gänzlichen und allgemeinen Mißkredit gestan.den hätte.
Von jeher war der Dauphin hem Herzog vonOrleans gewogen gewesen. Von seiner Jugend anharte der Herzog vvn Chevrcufe ihm denselben gerühmt,weil der Herzog von Mvncfort, sein ältester Sohn,mit dem Herzog von Orleans sehr iurim war; und auchder Herzog von Chevreuse selbst war oft mit ihm zu-sainmen und unterhielt sich gern mit ihm über die Ge-schichte, besonders aber über wissenschaftliche Gegen-stände und oft über die Religion, zu der er ihn zurück-führen wollte. Der Erzbischofs von Cambrai besuchteihn auch und war gern mit ihm zusammen; und derHerzog von Orleans hakte ihn gegenseitig so lieb ge-wonnen