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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
107
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gen zu sagen wagte. Die abscheuliche Verlaumdunggewann bald den ganzen Hof für sich, als man allediejenigen, welche Frau von Maintenvn am nächstenstanden, als Verkündiger derselben auftreten sah undzwar mit um so grvßerm Nachdruck, als sie es mit derMiene deS Sckauderns, der Furcht und Zurückhaltungthaten, und als man alles, was zum Herzog und zurHerzogin Maine gehörte, nicht allein mit lauterStimme davon sprechen, sondern auch mit der Mienedes Unwillens und der frechsten Sicherheit gegen denHerzog von Orleans um Rache schreien hörte. Vonnun an nahm alles am Hofe, selbst diejenigen, die aufeiner hohen Stufe und der Gunst am nächsten standen,dieselbe Kühnheit und denselben Ton an; und es warjetzt derselbe Verdacht und dasselbe Gerede an derOrdnung, das einst in einer andern Art während derCampagne von Rysscl gegen den Prinzen, dessen Ver,lust man jetzt betrauerte, mit dem abscheulichen Erfolgverbreitet und so herrschend war, daß jedem, der wider-sprechen mochte, der Mund verstopft war. Marechal,der mir klug nur die Hälfte des Vorgegangene» erzählthatte, erzählte mir nun, da er dieses Gewitter auf.steigen sah, das ganze Detail des bey Fr. v. Main-renon im Veyseyn des Königs Vorgegangenen, wieich es so eben angeführt habe.

Der Herzog von Orleans hatte in Rücksicht derbsyden Verstorbenen, um die jetzt aller Thränen stof-fen, das gerade zu entgegengesetzte Interesse von tzxnrdes Herzogs Maine; und wenn er ein solcherSchandthatcn fähiges Ungeheuer gewesen wäre, sowäre es ein herrlicher Streich für ihn gewesen, denKönig, mit dem er nie, noch weniger aber seit der Ver-

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