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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
101
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in der That vergiften. Hierauf Hub er an, den-nig zu ermahnen, daß er um seiner Nahe und seinesLebens willen diese Vorstellungen, die an sich so schreck-lich und nach aller seiner Einsicht und Erfahrung un-gegründet wären, und die nur den lecrestcn, aber ver-zehrendsten und unheilbarsten Argwohn erzeugen könn-ken, fahren lasten möchte, und tadelte diejenigen heftig,welche ihn in diesem Verdachte zu bestärken suchten.Er erzählte mir nachher diesen ganzen Hergang undsetzte hinzu, ausser daß er glaubte, daß es eine natür-siche Todcsart seyn könne, (wiewohl er nach dem aus.serordentlichen, was ec dabei) bemerkt habe, daranzweifle), habe er besonders aus Mitleid für den-nig, der durch die Meynung von der Vergiftungin die traurigste Gemüthslage versetzt werde, undaus Unwillen über eine Cabale, die er im In-nern ' des Hofes seit der Krankheit und besondersseit dem Tode der Dauphine entstehen sehe, welcheden Verdacht auf den Herzog von Orleans zu wälzensuche, auf dieser Meynung bestanden: wovon ermich als seinen und des Herzogs Freund habe benach-richtigen wollen. Marechall war die Rechtschaffenheit,Wahrheitsliebe und die Tugend selbst, war aber derbund kannte weder die Stärke noch das Maaß jdcs Aus-drucks, wobcy er. übrigens durchaus ehrerbietig undweit entfernt war, sich zu verkennen. Es währteungeachtet meiner Zurückhaltung nicht lange, so hörteman andershcr den gegen den Herzog von Orleanslaut werdenden Verdacht; und das anfangs dunkleGerücht, das man sich nur ins Ohr sagte, blicbnicht lange in dieser Dunkelheit.

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Die Schnelligkeit, mit der es sich am Hofe, zuParis, in den Provinzen, in den entferntesten, ein-

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