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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
100
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pers verzehrt habe, den Kopf ausgenommen, der nichtgerade zu angegriffen worden sey, wie es bloß auf eineso sichtbare Weise bey der Dauphine der Fall gewesensey. Marechal, der die Sectivn gemacht hatte, be-hauptete hartnäckig gegen Fagon und die andern dasGegenrheil; er versicherte, daß keine einzige bestimm,te Spur von Gift da sey, er hübe Leichen geöffnet ge,sehn, die fast in dem nämlichen Zustande gewesen seyen,wo man nicht den geringsten Verdacht gehabt habe;das Gift, das jene so wie den Dauphin dahin geraffthabe, sey ein natürliches Gift, die Verdorbenheitder Blutmaffe, die durch ein hitziges Fieber entzündetworden, das nur darum so wenig bemerkt wordensey, weil eS ganz innerlich gewesen sey; daher sey diein alle Theile übergegangene Verdorbenheit entstan-den, die man in keiner andern Ursache als in diesersuchen muffe, welche die Ursache des ganz natürlichenTodes sey, an dem er mehrere Personen habe sterbengesehn, wiewohl nicht in einem solchen Grade, derfreylich mehr ober minder groß seyn könne. Fagonund so auch Boudin vertheidigten ihre Meynung mitHeftigkeit und beriefe» sich auf die Ähnlichkeit derTodesart der Dauphine und des Dauphins.

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Marechal wurde seinerseits auch heftig und be«hauptete standhaft seine Meyming. Er schloß mit derBethenerung, die er dem Könige und der Frau vonMaintcnon in Gegenwart der Aerzte gab, daß er nichtsals die Wahrheit rede, wie er st'e gesehn habe und da-von überzeugt sey; anders sprechen hieße nichts alsMu thmaßungen geben, die nur dazu führen könnten,dem Könige ein Leben voll Schmerz, Mißtrauen unddes traurigsten, schwärzesten und zugleich unnützestenVerdachtes zuzubereiten, und das wäre soviel, als ihn