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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
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hörte die Messe und ließ sich von da in der Sänfte zuerner Fensteröffnung seines Appartements bringen,durch welche er hinemgieng. Frau von Mamtenonkam sogleich zu ihm. Man kann sich dieBeangsiigung,Mit der sie sich sprachen, vorstellen. Sie komme esnicht lange bey ihm aushalte-n und gieng wieder weg.Er mußte die Aufwartung von Prinzen und Prinzesssinnen annehwen, Vre aus Schonung nur Augenblickeda blieben, was selbst die Herzvgni von Perksi uiMFrauvon Saint Simon mit ihr thaten. Der.Dauphinhakte ganz den Ausdruck des tiefsten Schmerzes. Etblieb einigeZeit mit dem Herzog von Berry allein. Dadas fever deö Königs nahe war, so gierigen seine dreyGesellschafter hinein und ich wagte mit ihnen hinein zugehrsi. Er zeigte mir seine Aufmerksamkeit, aber miteinem so rührenden schmerzhaften Ausdrucke, daß ichganz bewegt wurde; aber eben so sehr erschrak ich überseinen kalten fixirten Blick, in dem etwas Verzweiflunglag, und über die Entstellung seines Gesichtes, kaSmit ziemlich großen, mehr blauen als rochen, Fleckenbedeckt war, was die übrigen Anwesenden ebenfalls be-merkten. Er stand, und einige Augenblicke darnachkam man ihn zu benachrichtigen, daß der König erwachtfey. Jetzt floffen vie Thränen, die er zurückgehaltenhakte. Er trat bey Vieser Nachricht, ohne etwas zusagen, zurück. Es war niemand da als die drey-Ge-sellschafter, Düchesne und ich. Die Gesellschafter er-munterten ihn zwey oder dreymal, zum Könige zu ge-hen ; er stand unbeweglich und sagte kein Wort. Ichtrat zu ihm und gab ihm durch ein Zeichen zu verste-hen , daß er gehen mochte; und zuletzt sagte ich esihm mit leiser Stimme. Da ich ihn unbeweglich undstumm bleiben sähe, wagte ich eS ihn beym Arm zu er-greifen und ihm vorzustellen, daß er doch früh oder spätzum Könige gehen müsse, der ihn erwarte und sicherlich

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