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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
61
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der sie aber alles verdankte, sich befreyt zu sehn, sogut sie konnte mit dem Verstände den Mangel des Her-zens ersetzte und ihre Rolle ziemlich gut spielte. Denandern Morgen giengen sie nach Marly, um sich zumLever des Königs einzufinden«

2.

Der Dauphin, von dem tjefsien Schmerze zerrissen,verließ sein Zimmer nicht mehr, wo er niemanden alsseinen Bruder, seinen Beichtvater und den Herzogvon Beauvilliers zu sich ließ, welcher letztere seit siebenoder acht Tagen in seinem Hause in der Stadt krankgelegen , mit aller Anstrengung seiner Kräfte aber dasBett verlassen hatte, um seinen Mündel zu besuchenund alles, was Gott Großes in ihn gelegt, zu be-wundern, was nie so als an jenem schrecklichen Tageund den auf ihn folgenden bis zu seinem Tode geglänzthatte.

Es war, ohne daß man es ahndete, das letztemal, Daß sie sich auf dieser Welt sahen. Chevcrny,d'O und Gamaches brachten die Nacht in seinem Ap-partement zu/ ohne ihn aber, außer auf Augenblicke, zusehen. Den Sonnabend Morgens, den i z. Februar,drangen sie in ihn, daß er nach Marly gehen sollte,um ihm das Schrecken der Nachricht von dem Todeder Dauphine, das ihn treffen konnte, zu ersparen.Um 7 Uhr des Morgens grenz er durch eine Hinter-thüre seines Appartements herab, setzte sich auf einenTragseffel und ließ sich zu seinem Wagen kragen. BeymDurchgehen der einen und andern Piece fand er Hof-leute, welche sehr zur Unrechten Zeit sich wach zeigtenund ihm indiscrct ihre Reverenz machten. Er nahm«S mit Höflichkeit an. Seine drey Menins fuhren mit»hm in seinem Wagen, er stieg bey per Capelle ab.