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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
63
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großes Verlangen ihn zu sehn und zu umarmer habe,und daß es doch besser fey, es nicht aufzu schiebe«; undindem ich ihm so zersetzte, nahm ich mir die Frepheit,ihn sanft forkzusshieben. Er warf mir einen Blick zu,der mir in die Seele dran.;, und gieng. Ich folgte ihmeiniae Sckrilte >md zog mich.dann zurück, um Athen»zu schöpfen. Ich habe ihn nie wieder gesehn. Mögees der Barmherzigkeit Gottes gefallen, daß ich ihn i»der seeligen Ewigkeit sehe, wo ihn seine Güte ohneZweifel ausgenommen hat.

Alle, die sich zu Marly befanden, damals eine ge-ringe Anzahl,, waren im großen Salon. Prinzen,Prinzessinnen und die zur großen Entree Berechtigtenwaren in dem kleinen, zwischen dem Appartement desKönigs und dem der Frau von Mainrenon. Diesewar in ihrep» Zimmer und, nach erhaltener Nachrichtvon dem Erwachen des Königs kam sie über den klei-nen Sason, wo sie durch die aus demselben stehendenHofleuke, welche kurz darauf auch hinein giengen, pas-strte und gieng allein zum Könige hinein. Der Dau-phin fand, als er in die Cabinete trat, alle dieseHofleute im Zimmer des Königs; sobald ihn der Kö-nig sah, rief er ihn zu sich und umarmte ihn wieder-holt und lange auf das zärtlichste, es waren rührendeAugenblicke, Thranen und Schluchzen erstickten dieWorte. Jetzt sah der König dem Dauphin ins Ge-sicht und erschrack über das Aussehen desselben, waswir schon auf seinem Zimmer bemerkt hakten. Alle An-wesenden bemerkten es gleichfalls mit Schrecken, dieAerzte mehr als die andern. Der König befahl ihnen,den Puls zu untersuchen, sie fanden ihn, nach dem wassie nachher sagten, schlecht; damals begnügten sie sichzu sagen, er sey bedenklich; der Dauphin wurde wohl-thun, wenn er sich zu Bette legte. Der König um-armte