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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
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sie bisweilen ganz unwillkührlich hevvorbrach. IhreStärke unv Klugheit zeigten sich aber außerordentlichbey dem, was wahrend und. nach dem Bruche mitSavoyen vorgieng: auch, hakte der König so viel Rück-sicht für sie, daß er in ihrer Gegenwart jedes Gespräch,was aus Savoyen Bezug haben konnte, vermied; undsie hatte ganz die Kunst eines beredten Stillschweigens,das durch selten hervorbrechende Züge fühlen ließ, siesey ganz Französin, zu gleicher Zeit aber auch, daß siedie Liebe zu ihrem Vater und Vaterlands nicht aus ih-rem Herzen vetdrängen konnte.

Da sic aller Welt zu gefallen strebte, so konntesie nicht ganz verhüten, daß ihr nicht auch jemand ge-fiel. ,Jhr Tod ließ diese Art Mysterien ahnden undoffenbarte die ganze Tyrannei, welche der König überdie Gemüther, selbst in seiner Familie, auSzuüben nichtunterließ.

Wie groß war sein Erstaunen, wie groß das Er-staunen des Hofes, als sie in jenen schrecklichen Augen-blicken, wo man nur das Zukünftige noch fürchtet undwo die Gegenwart ganz verschwindet, um die letztenSacramente zu genießen, ihren alten Beichtvater undselbst dessen Besuch und ganzen Orden von sich wiesund nach einem andern verlangte.

Wir haben an einem andern Orte gesehen, daßihr Gemahl und der König die einzigen waren, diedarüber in Unwissenheit waren, daß Krau von Main»tenon es nicht war und daß sie die größte Sorgfaltbrauchte, um beide in dieser Unwissenheit zu lassen, in-dem sie gleichwohl jene vor ihnen in Furcht hielt; abersie liebte oder betete vielmehr die Prinzessin an, derenrerzendcS Betragen ihr Herz gewonnen hatte. Sie amü-sirce mit ihr- sehr vorrheilha'ft den König, sie selbst

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