Spritze wieder unter ihren Rock: uyd man sah ni.chtS.Dian hatte sonst nicht drauf Acht gegchen oder haktegeglaubt, Nanon bringe etwas am Anzuge in Ordnung.Da» Erstaunen der beyde» war ausserordentlich undman fand die Sache sehr spashaft. Sonderbar ist,daß sie mit dem Klnstier i» die Compdie gieng, ohnegcnöthigt zu seyn, e6 wieder von sich zu geben; oft ent-ledigte sie sich desselben erst nach dem Souper und nachdem Cabinet des Königs. Sie sagte, dieß Mittel er-frische sie und hindere, daß ihr die Hitze des Comö-duenhauseS Kopfweh verursache. Nach dieser Ent-deckung genirte sie sich nicht mehr, als vorher. Siekannte den König und Frau von Maintenon vollkom-men. Eines Abends als sie zu Bette gehen wollte,wo sie der Herzog von Burgund erwartete, und nochmit der Frau von Nogaret und Chatelet, die mirs denandern Lag wieder erzählten und gegen welche sie gernoffen wurde, in ihrem Schlafstuhle sitzend koste, sprachsie mit Bewunderung von dem Glücke, das Frau vonMaintenon und Mademoiselle Choin gemacht habe, undsetzte mit Lachen hinzu: „Ich möchte wohl vor demHerzog von Burgund sterben, aber doch noch sehen,was dann hier vorgienge; ich glaube ganz gewiß, daßer eine Klostcrschwester oder eine Pförtnerin aus demSt Marienklostcr heiralhen würde.
Mit gleicher Aufmerksamkeit strebte sie dem Her-zog von Burgund wie dem Könige zu gefallen, wie-wohl sie zuweilen zu viel wagte, und sich zu sehr aufseine Leidenschaft für sie und auf das Stillschweigenaller derer, die ihm nahe kommen konnten, verließ,und sie nahm das lebhafteste Interesse an seiner per-sönlichen Größe und an seinem Ruhme.
Es ist nicht zu sagen, wie nahe ihr die Begeben-heiten der Campagne von Lille und die Folgen dersel-ben gierigen, was sie alles that, um ihm empor zu helfen,
D 4 wir