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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
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regieren als die Könige; und, fuhr sie scherzend undtändelnd fort, wissen Sie warum? Weil unter denKönigen die Frauen es sind, die regieren, und unterden Kömginnen die Männer."

DaS sonderbarste war, daß bcyde darüber lachtenund fa-iden, daß sie Recht hätte; und ich würde nie indiese ernsthaften Denki-mdlgkelien den erwähnten Zugausgenommen haben, wenn er nicht mehr als irgend et.was anders zeigte, wie wett sie eS in der Frcyheit ih-reS Betragens gegen sie gebracht hatte.

Eines Abends als Comödie zu Versailles war,nachdem die Prinzessin mancherlei) geplaudert hatte,kam die Nanon, jene alte Kamnierfrau der Frau vonMaintenon, der ich schon mehrmals in diesen DenktWürdigkeiten Erwähnung g^ban habe, ins Zumner.Sogleich-stellte sich die Prinzessin geputzt im. Staats»auzuge wie sie war. - zwischen die beyden Tische, denRücken »ach dem Kamin zu gekehrt und mit der Handauf den kleinen Schirm gestützt. Nanon . welche dieeine Hand in der Tasche zu haben schien, trat hintersie und kniete nieder. Der König, der am nächstendabey stand, fragte, was sie da machten? Die Prin-zessin lachte und sagte, sie mache, was sie oft an denComödientagen khu» müsse. Der König drang in sie.Wollen Sie cs wissen, da Sie eö noch nicht bemerkthaben? Ich lasse mir ein Klystier geben. Wie, riefder König laut lachend, hier in dem Augenblicke lassenSie sich ein Klystier geben? Nun ja wirklich, sagtesie. Und wie machen Sie den» das? Alle vier lach»ten aus Herzensgründe. Nanon brachte die Klysticr-spritze unter ihrem Rocke hervor, hob das Kleid derPrinzessin auf, die es, als wenn sie sich warmen wollte,in die Höhe hielt und Nanon brachte ihr das Klystierbeyr Das Kleid fiel zurück und Nanon steckte die

Spritze

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