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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
50
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so

In diesem Salon befanden sich der König undFrau von Mainten'on und maU-ließ die Aerzte dahinkommen, um in ihrer GegMSÄrt'Berathschlagung zuHalten., Es war^n ihrer sieben cheiis vom Hofe rheils.von Paris herbchgekufen Alle sti.umten einhellig süöeinen Aderlaß am Fuße vor der Verdoppelung-des. Fie^berS, und im Fall Gieß Die gewünschte Wirkung nichthabe« sollte- verordupten sie gegen Pas Ende der Nach»ein Brechmittel. Der Aderlaß, gm Fuße geschah um7 Uhr Abends, die Verdoppelung kam; man fand siaweniger gewaltsam als die vorige; aber die Nacht watztraurig. v p.^

Der ^König^bcsuchte die Dauphine sehr'lbaldfDas Brechmittel, das sie ge^en H ÜHr des Äorgensnahm, hatte wenig Wirkung get^an.' ^ "

Der Tag vergieng unter Symptomen,, von de,neu eins trauriger als das andere war, mit etwasBewußtseyn in seltnen Zwischenzeiten. Gegen Abendverlohr sich das Bewußtseyn gänzlich. Im Zimmerbefanden sich öiel Menschen, wiewohl auch der Königda war. Kurz ehe sie verschied, gieng er hinweg- stiegam Fuß der großen Treppe mit Frau v. Maiinencu undHrn.v. Caylus in einen Wagen und fuhr nach Marly,Sie waren beyde im riefsten Schurerz versunken undhatten nicht die Kraft, zum Dauphin zu gehen.

Nie war wohl eine Prinzessin vyu dieser Jugendso mit Klugheit ausgestattet und wußte den erhalte-nen Unterricht so trefflich zu benutzen. Ihr klugerVater, der unfern Hof von Grund auS kannte, hakteihr ein treues Bild davon gegeben und ihr die einzigmögliche Art gelehrt, wie sie daselbst glücklich seynkonnte. Sie hatte viel natürliche Anlage und Leichkig«kcit des Geistes, die sie darin unterstützte, und viel iie-

bens-