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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
46
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Das Fieber trat nun mehr hervor. Als dieSchmerzen sich ein wenig vermindere hatten, sagtesie, Laß sie mehr als bey einer Niederkunft gelittenhabe. Dieser so heftige Anfall v'eranlaßre, wegen derDose, die ihr der Herzog v. * * * ^ gegeben hakte, LenTag wo sie dieselbe erhalten und wo sie Las Fieberübersicl, als sie sich niederlegte, ein großes Aufsehenunter ihrer nächsten Dienerschaft. Sie sprach davongegen ihre Damen und lobte Dose und Tabak; sodannbat sie Frau von jevi in ihr Cabinet zu gehen und siezu holen, sie wurde sie auf dem Tische finden. Frauvon jevi gieng hin, fand sie aber nicht und um es kurzzu machen, es wurden alle mögliche Nachforschungengckhan und die Dose ist nie wieder zum Vorschein ge-kommen, seif sie die Dauphine auf dem Tische gelas-sen hatte. Das Verschwinden der Dose harre sogleichVerwunderung erregt; die fortgesetzten unnützen Nach-'suchungen aber, wozu jene auffallenden schleunigenZufälle kamen, veranlaßke den traurigsten Verdacht:Dieser Verdacht gieng aber nicht bis zu dem, von demdie Dose war oder wurde in so strenger Allgemeinheitgehalten, daß er ihn nicht erreichte.

Der jerm über die Dose schränkte sich sogar aufeinen kleinen Cirkel ein. Man hoffte immer sovielvon einer angedeteren Prinzessin, von deren jeden DasGlück aller, die Viesen Cirkel augmachten, so verschie-den es auch nach jedes jage jeyn mochte, abhieng.Sie schnupfte Tabak ohne Wissen des Königs, imVertrauen auf Frau v. Maintenon, die eS wußte;bey dem Monarchen aber, der alle mögliche starkeGerüche hajsie, hätte eS darum, wenn er es entdeckthätte, viel Verdruß gegeben; und dieß war eS, wasman bey Ausbreitung der sonderbaren Vcrschwinvungder Dose fürchtete.

Die