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in die größte Heftigkeit ausbrach, alle diese Umstandegaben viel über die wahre Ursach Der Begebenheit zudenken.
Kann man sich einbilden, daß eine Prinzessinvon Parma, von einer tyrannischen Mutter in derAbgeschiedenheit erzogen, von sich selbst einen so küh»nen auffallenden Schritt habe wagen können, gegeneine Person von solcher Wichtigkeit, die in jedem Be-tracht das ungetheilte Vertrauen des Königs vonSpanien besaß, und sichtbar herrschte, und zwar 6Meilen vom Könige von Spanien, den sie nochnie gesehn hatte? Die Sache bekömmt einiges sichtdurch den so ungewöhnlichen und geheimen Befehl,welchen Amenapa vom Könige von Spanien hatte,durch den er gehalten war, der Königin in allem,ohne Einschränkung und Widerrede zu gehorchen, undvon welchem man bis zum Augenblicke, wo sie ihm,die Prinzeffin zu arretiren und fortzubringen befahl, v .
nichts wußte; Die Ruhe, mit welcher der König von ""
Frankreich und derKönig von Spanien die erste Nach-richt von diesem Ereigniß ausnahmen, und die gänzlicheUnthätigkeit des Königs von Spanien, die Kälte sei-nes Briefs an die Prinzessin und seine gänzliche Sorg-losigkeit, wie es einer, noch den vorigen Tag so ge-liebten Person, auf der mit Schnee und Eis bedecktenStraße Tag und Nacht forkgsgangen, in gänzlicherEntblößung von allen Bedürfnissen, ergehn möchte:alles das bestätigt die wahrscheinlichen Vermuthungenüber die Ursache der Begebenheit.
Noch erinnre man sich daran, daß das vorigemal, als der König die Prinzeffin des Ursins wegenErbrechung Des Briefs vom Abbe Estree an den Kö-nig, und der beygefügten Note, vom Hose entfernen"eß, man die Vollziehung in Gegenwart des Königs
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