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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
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rnerfrau und ihren Neffen allein. Sie hatte Mußean das zu denken, was sie von Versailles erwartenkonnte.

Ungeachtet jenes thon'chten Planes auf Souve-rainetät, den sie so lange gehegt hatte, und ungeach.tet der Verwegenheit, mit welcher sie öhne Mitwiffendes Königs die Vermählung des Königs von Spaniengestiftet hatte, schmeichelte sie sich noch immer, an einemHofe Hülfezu finden, den sie so lange despotisi'rt hatte.Sie schickte von S. Jean - de - Luz aus, einen Courier abmit Briefen an den König, an Frau v. Maincenon, anihre Freunde. Sie meldete ihnen, welcher harte Schlagsie getroffen, und bat um Erlaubniß an Hof kommen zudürfen, um umständlichere Rechenschaft zu geben. Sieerwartete die Rückkehr ihres Conriers an diesem erstenOrte der Freyheit und Ruhe, der an sich schon sehrangenehm ist; da aber dieser erste Courier fort war,schickte sie ihm Lanty nach mtt Briefen, die weniger inEil geschrieben waren und mit Instructionen. Lantysprach Len König in seinem Cabinet zu Versailles amletzten Januar, er war aber nur einige Minuten beyihm. Von ihm erfuhr man, daß sobald die Primzesiin des UrsinS ihren ersten Courier abgeschickt gehabt,sie nach Bajonne geschickt habe, um der VcrwitrbetenKönigin von Spanien ihr Compliment zu machen,die es aber nicht angenommen habe. Welche Krän.kungen für eine vom Throne gestürzte! Doch wir keh.ren jetzt nach Guadalajara zurück.

Der Gardeoffizier, welchen die Königin mit ei-nem Briefe an den König von Spanien dahin abge-schickc hatte, sobald die Prinzessin des Urstns von Oua-draque fort war, fand den König, als er eben zu Bettgehen wollte. Er schien betroffen, schrieb eine kurzeAntwort an die Königin, und gab weiter keinen Be-