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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
34
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So vergieng die lange Winkemacht unter einementsetzlichen Froste; steharte nichts, sich dagegen zuschützen, und die Kälte war so groß, daß der Kutschereine Hand erfror. Der Morgen kam und die Noch-Wendigkeit trat ein anzuhalten, um die Pferde abzu-füttern. Aber für die Menschen ist nie irgend etwas inLen spanischen Gasthöfen zu finden, man zeigt Sen Rei-senden bloß, wo alles was man braucht zu verkaufen ist;das Fleisch ist gewöhnlich noch lebendig, der Wein dick,ohne Geist und stürmisch, das Bro-t klebt an der Wandund oft taugt selbst das Wasser nichts; Betten giebkes nur für die Mauleseltreiber: so daß man alles mitsich führen muß; und die Prinzessin des UrstnS so wieihre Begleiter hatten durchaus nichts bey sich. Eyer,wo sie zu finden waren, noch dazu bloß weich gesotten,sie mochten frisch seyn oder nicht, waren ihre einzigeNahrung während der ganzen Reise.

Bis zum Augenblick des Haltmachens hatte eintiefes ununterbrochenes Schweigen geherrscht. Jetzt,erst löste es sich.

Während der ganzen langen Nacht hatte diePrinzessin des Ursins Muße gehabt, darauf zu Lenken,wie sie sprechen wollte, und ihr Gesicht in Mienen zulegen. Sie sprach von ihrer ausserordentlichen Ueber-rashung und wie wenig zwischen ihr und der Königinvorgefallen sey. Die beyden Garde ^Offiziers, diewie alle in Spanien sie mehr als ihren König zu fürch-ten und zu rcspeecire» gewohnt waren, antwortetenwas ihnen ihr tiefes Erstaunen eingab, von dem sienoch nicht znruckgckommen waren. Es mußte baldwieder angespannt und aufgebrochen werden. Baldfand aber auch die Prinzessin, daß die Hülfe, diesie von dem Könige von Spanien hoffte, sehr lan-ge zögere; denn sie hatten weder Ruhe, noch Le-

bens-