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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
27
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Nur nach und nach durchschaute man das räthsel-haste Dunkel: man muthmaßte, daß die Prinzessin ihmAuftrag gegeben habe und sich mit seinem Namendecke: man glaubte, daß sie Spaniens überdrüffjg wer-den könne und vielleicht in ihrem Vaterlande ihr Le-ben enden wolle, ohne doch daselbst am Hofe oder inParitz, eine .schlechte Rolle zu spielen, nachdem sie inSpanien wie eine Despotm geherrscht hätte. Aberder Palast, der im Grunde, nichts als ein Gartenhauswar, gab noch keinen Grund, ihre Zurückziehung zuvermuchen; upd erst als ihre Anmaßung, eine souve-raine Herrschäft haben zu wollen, an Tag kam, warman über Chantesonp im klaren, welches derName des Palastes war, dessen Bestimmung mannun endlich kannte. Der Fall deS ehrgeizigen Wei»beS, den wir hier an seinem Orte sehen werden, ge-stattete ihr nicht, diese schöne Wohnung zu beziehen;ste blieb Aubigny, der daselbst seine Nachbarn, und dieNeugierigen oder die Vorbeyreisenden von Bedeu»tung, denen er nicht mehr verhehlte, welche Bewand-niß es damit habe und daß er den Palast weder fürsich noch auf seine Kosten erbaut und ausmöblirt habe,sehr gut bewirthete. D'Aubigny etablirte sich daselbst,erwarb sich üebe und Achtung und verlohr daselbstseine Frau, von der er nur eine Tochter hatte, dienoch sehr jung war. Er hatte sich noch bey Lebzeitender Prinzessin des Urflns oder sogletch nach ihremTode verheyrathet; und seine so reiche Tochter hatden Marquis von Armentieres geheyrathet, der ge-genwärtig Generaloffizier ist und mehrere Kinder vonihr hat.

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Indessen hatte Ludwig XIV der Prinzessin desUrsinS die Verwegenheit nicht verzeihen können, daß

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