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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
23
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blieb zwischen ihnen bis zu ihrem Ende ein fatalesMißverhältnis).

Die Dauphine, immer von den Noaikles Lunge-ben, die an dem mit Ernst abwechselnden Scherze desHerzogs von Noailles Geschmack gefunden, und derFrau von Maintenon zu gefallen, ihm eine Nähe undeine so öffentliche Vertraulichkeit gestattet hatte, diebisher keinem als ihm erlaubt worden war, und die ihnals Freund betracht-te, war um der Königin ihrerSchwester willen, die sie sehr liebte, und mit der siein beständigem Briefwechsel stand, nur um so mehrgegen ihn aufgebracht. Sie wußte der Frau vonMaintenon unendlich Dank', daß sie die Sache voneinem Menschen, der ihr so nahe war und an den sie sogewöhnt war, so ernst aufnahm; und Frau von Main»tenon ihr, daß sie sich der Sache ihrer Schwester mic soviel Lebhaftigkeit annahm. Dieses geheime, vertraute,höchste Drei) reizte und feuerce sich also nur gegensei-tig an, und als vierter trat der Dauphin hinzu, vongleichem Abscheu gegen eine Handlung erfüllt, die vorder Welt thörichk und vor der Religion so lasterhaftwar. Es wurden bald Antworten nach Spanien abrgefertigt, deren Stärke der Königin von Spanien undder Prinzessin des Ursins sehr zum Wohlgefallen ge-reichten. Der Herzog von Noailles erhielt auf dem-selben Wege eine geheime sehr präcise Ordre, daß er,sogleich nach Empfang des Briefes, auf der Stelle zu-rückkvmmen sollte. Das Aeuffere, bis jetzt noch voll-kommen erhalten, wurde nun auch nicht mehr ge-schont. Aguilar erhielt Befehl auf der Stelle seineCharge niederzulegen, welche dem Grafen von S.Esteven von Gormes, Grastden von Spanien, um sei»ner Frau willen gegeben wurde, und zu gleicher Zeitm>d auf der Stelle nach seiner Kvmthurei abzureisen,wohur er auf einige Zeit relegir.t wurde. In der kur-- B 4 zen